Beagle adoptieren oder kaufen: Alles über die Rasse!


Hast du schon mal überlegt dir ein Haustier anzuschaffen? Egal ob Hunde, Katzen oder auch ein Fisch, sie alle können einen positiven Effekt auf unser Leben haben.

Besonders Hunde sind für uns Menschen schon sehr lange wichtige Begleiter, die wir nicht nur als Familie ansehen, sondern auch nutzen, um uns bei der Arbeit zu helfen.

Suchst du vielleicht sogar nach einem Familienhund, um dein Leben zu bereichern? Wie wäre es dann mit dem Beagle! Der fröhliche und spiel lustige Hund, könnte möglicherweise sehr gut zu dir passen.

Wenn du alles über die Rasse wissen möchtest, bevor du einen Beagle kaufst oder adoptierst, dann bist du hier absolut richtig! Ich stelle dir alle Eigenschaften des Beagles vor, damit du selbst entscheiden kannst, ob dieser Hund etwas für dich ist.

Inhaltsverzeichnis

Das Aussehen eines Beagles

Photo 157924306 © Hel080808 | Dreamstime.com

Der Beagle ist ein mittelgroßer Hund mit 40 cm und er kann bis zu 18 Kilogramm schwer werden. Zudem besitzt er relativ kurze Beine, welche trotzdem sehr kräftig sind. Dadurch hat er nämlich trotzdem Ausdauer und ist sehr schnell.

Er hat außerdem einen langen, tief angesetzten Kopf mit abgerundeten und großen Schlappohren. Dazu kommen noch große braune Augen, welche ihm einen sehr sanften Ausdruck verleihen.

Zudem kann sein Fell folgende Farben haben:

  • braun/weiß
  • rot/weiß
  • gelb/weiß
  • schwarz/braun/weiß.

Laut Rassenbeschreibung muss die Schwanzspitze immer weiß sein und Leber braun ist als Fellfarbe nicht erwünscht. Die Rute ist zudem dick und sehr behaart.

Das Fell ist kurz und glänzend, was es sehr pflegeleicht, sowie wetterfest macht.

Weiterhin gehört der Beagle auch zu den Jagdhunden, weswegen er eine sehr ausgeprägte Muskulatur besitzt. Er hat einen fast quadratischen Körperbau und hat starke Knochen.

Quelle: https://www.beagle-info.de/das-aussehen-des-beagles/

Im nächsten Abschnitt sehen wir uns die Ernährung des Beagles an.

Die richtige Ernährung deines Beagles

Der Beagle braucht grundsätzlich keine spezielle Ernährung, es gibt lediglich einige Dinge, welche man dringend beachten sollte.

Zuallererst sollte man wissen, dass der Beagle ein Beutehund ist, was sich auf seine Zeit als Jagdhund zurückführen lässt. Deswegen kann er ohne Pause fressen und hat kein richtiges Sättigungsgefühl.

Aus diesem Grund solltest du sehr sparsam sein mit Leckerlis und deinem Hund genug Bewegung geben, denn ansonsten kann er an Übergewicht leiden.

Zudem musst du auch aufpassen, falls du weitere Haustiere hast, denn das Risiko ist hoch, dass dein Hund sich auch an deren Futter vergreift.

Zudem solltest du immer darauf achten, dass dein Hund genug Proteine, Mineralstoffe und Vitamine zu sich nimmt. Das Futter sollte immer mindestens siebzig Prozent Fleisch enthalten, alles andere ist kein hochwertiges Futter.

Photo 171765189 © Przemyslaw Iciak | Dreamstime.com

Der restliche Anteil sollte aus Gemüse und Obst bestehen, Getreide sollte so gut wie kaum vorhanden sein. Getreide kann nämlich von vielen Hunden nur schwer verdaut werden und zu Magenproblemen oder Blähungen führen.

Du hast die Wahl zwischen Nass- oder Trockenfutter, selbst kochen und die BARF-Methode verwenden.

Beim BARFen orientiert man sich an der Ernährung von Wölfen oder Wildhunden. Das Futter besteht dann meist aus rohem Fleisch oder Innereien, sowie Gemüse und Obst.

Nassfutter eignet sich besonders für Hunde, die nicht so aktiv sind und es deckt zusätzlich den Flüssigkeitsbedarf deines Hundes. Trockenfutter hingegen hält sich länger und ist gut für Hunde, die sich viel Bewegen, denn hier sind mehr Kohlenhydrate zu finden.

Wofür du dich entscheidest ist grundsätzlich dir überlassen, wobei du aufpassen solltest, dass kein beziehungsweise wenig Zucker enthalten ist. Dieser wird oft zugesetzt, damit das Futter besser für dich aussieht, aber es hat keinen positiven Effekt für deinen Hund.

Gerade für einen Beagle ist es wichtig, dass du das beachtest, denn sie neigen schneller zu Übergewicht als andere Hunde.

Quelle: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/beagle

Wenn du dich für die Geschichte des Beagles interessierst, solltest du den folgenden Abschnitt lesen.

Die Geschichte hinter dem Beagle

Die Anfänge des Beagles liegen schon sehr weit zurück. Bereits seine Vorfahren, die Hubertus-Hunde, sollen schon 1066 in England eingeführt worden sein. Nachdem nämlich die Normannen Britannien erobert haben, sollen sie die Hunde aus ihrer Heimat mitgebracht haben.

Im Jahre 1400 sollen diese dann wiederum mit dem gescheckten Southern Hound aus Südfrankreich gepaart worden sein. 1615 sollen die ersten “little Beagles” gezüchtet worden sein, also eine kleinere Form des heutigen Beagles.

Ursprünglich war der Beagle, nämlich ein sogenannter Meutehund aus England.

Er wurde hauptsächlich für die Jagd genutzt, denn man konnte ihn zusammen mit einem Pferd nutzen, aber auch einfach so zur Jagd von Hasen oder Kaninchen. Deswegen galt er lange auch als Jagdhund für die untere Schicht.

Als eigenständige Rasse wurde er jedoch erst im Jahr 1890 anerkannt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Beagle_(Hunderasse)

Im nächsten Abschnitt geht es um die Gesundheit des Beagles.

Die Gesundheit und Krankheiten des Beagles

Wie viele Hunderassen hat der Beagle auch mit gesundheitlichen Problemen, sowie genetischen Krankheiten zu kämpfen.

Photo 29085829 © Sigurdur Brynjarsson | Dreamstime.com

Besonders typisch für den Beagle ist die Ohrenentzündung. Aufgrund der langen Schlappohren kann es öfter dazu kommen, dass sich Sekret festsetzt und so eine Entzündung hervorruft. Das ist sehr schmerzhaft für den Beagle und muss beim Tierarzt untersucht werden.

Zudem neigt der Beagle zu Übergewicht, weil er einen fünfzehn Prozent niedrigeren Energiebedarf hat, als andere Hunde. Adipositas kann zu Gelenkproblemen oder Herzproblemen führen, weswegen du mit deinem Beagle viel herausgehen solltest.

Außerdem neigt er genetisch bedingt zu einem Bandscheibenvorfall, denn der Beagle hat sehr weiche Knorpel und das Bandscheibengewebe kann bereits bei einer geringen Belastung reißen.

Dazu sollte man dem Hund am besten zusätzliche Nährstoffe geben, welche die Knorpel stärken. Dazu gehören Glukosaminoglykane oder Chondroitinsulfat.

Auch kann eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen. Schuld daran ist häufig eine fehlende Hormonproduktion.

Genau wie bei uns Menschen, kann es beim Hund zu Haarausfall, Trägheit und anderen Symptomen kommen. Behandelt wird das ganze durch Hormone und eine passende Ernährung.

Folgende Erbkrankheiten können außerdem beim Beagle auftreten:

  • Hüftgelenkdysplasie (Fehlentwicklung des Hüftgelenks)
  • Hound-Ataxie (neurologische Erkrankung, welche das Rückenmark zerstört)
  • Lafora-Krankheit (Genschaden, welcher verhindert, dass Glucose in Glycogen verstoffwechselt wird)

Aus diesem Grund ist es außerordentlich wichtig, regelmäßig mit deinem Hund beim Tierarzt zu sein, damit du solche Krankheiten vorbeugen kannst oder sie zumindest schnell erkennen lässt.

Quelle: https://www.zooroyal.de/magazin/hunde/hunderassen/beagle/

Im weiteren Text behandeln wir den Charakter des Beagle.

Charakter und Verwendung eines Beagles

Aufgrund seiner Vergangenheit als Meutehund ist der Beagle sehr an seinem Rudel orientiert und hat deswegen eine ausgeprägte Sozialkompetenz. Das macht ihn zu einem sehr guten Familienhund.

Zudem hat er ein sehr fröhliches Wesen und kommt sehr gut mit Kindern zurecht. Trotzdem ist er auch ein sehr wachsamer Hund und zeigt es auch, wenn er etwas Ungewöhnliches oder Bedrohliches merkt.

Auch hat der Beagle immer noch einen Jagdinstinkt, weswegen man aufpassen sollte, dass man ihn an der Leine lässt. Wenn er eine Spur gefunden hat, ist es schwer ihn davon abzubringen. Er kann also ein großer Sturkopf sein.

Photo 118115572 © Johnsoncmlee | Dreamstime.com

Das zeigt aber zum anderen auch, dass er ein sehr intelligenter Hund ist, welcher auch sehr selbstständig sein kann. Deswegen ist eine konsequente Erziehung essenziell wichtig, damit der Hund lernt, wie er sich zu verhalten hat. Denn auch wenn der Beagle sehr süß aussehen kann, so ist es umso wichtiger konsequent mit ihm zu bleiben.

Der Beagle wird auch heute noch teilweise als Schleppjagdhund eingesetzt, denn für einen normalen Jagdhund ist er nicht stark genug. Das liegt daran, dass der Beagle kein Apportierhund ist und selbst ein Hase zu schwer für seinen Fang ist.

Aber auch als Spürhund wird er gerne eingesetzt, weil der Beagle eine sehr gute Nase besitzt. Besonders in Amerika findet er Verwendung beim Grenzschutz. Deswegen gibt es dort sogar die sogenannte “Beagle-Brigade”.

Quelle: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/beagle

Im weiteren Text schauen wir uns an, ob du deinen Beagle lieber bei einem Züchter kaufen, oder vielleicht doch lieber aus dem Tierheim adoptieren solltest.

Den Beagle aus dem Tierheim Adoptieren oder beim Züchter Kaufen

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie du an einen Beagle kommen kannst. Gerade durch das Internet haben sich einige Möglichkeiten ergeben.

Welche Methoden es gibt, um dir einen Vierbeiner anzuschaffen und welche davon empfehlenswert sind, werde ich dir in diesem Teil zeigen.

Zum einen kannst du dir einen Hund vom Züchter besorgen.

Einen Beagle vom Züchter kaufen

Die gängigste Art an einen Beagle zu kommen ist wohl der Gang zum Züchter. Die meisten Tiere werden bei einem Züchter gekauft, da man hier den Beagle schon als Welpen bekommen kann.

Man bekommt also seinen “Wunschhund”, welchen man nach seinen Ideen erziehen kann. Auf der anderen Seite muss man sich sehr gut informieren, um einen seriösen Züchter zu finden.

Leider gibt es viele Menschen, welche das unkontrollierte Züchten von Tieren nutzen, um schnell viel Geld zu machen. Dabei leidet jedoch die Gesundheit und das Wohlergehen der Hunde.

Folgende Dinge kannst du beachten, wenn du auf der Suche nach einem geeigneten Züchter bist:

  • Achte darauf, dass der Züchter in einem Verein ist und entsprechende Nachweise hat. Ein seriöser Züchter sollte auch regelmäßig geprüft werden
  • Er sollte auch an dir und deiner Lebenssituation interessiert sein, denn das zeigt, dass ihm das Wohlergehen seiner Tiere am Herzen liegt und er auch wissen möchte, wie sie in Zukunft leben werden.
  • Auch sollte der Züchter in der Lage sein, dir deine Fragen beantworten zu können. Wenn er ein guter Züchter ist, weiß er Bescheid über seine Rasse.

Wenn du das Gefühl hast, der Züchter erfüllt die oben genannten Kriterien, dann kannst du dir sicher, er ist seriös genug.

Aber auch das Internet bietet einige Möglichkeiten, an einen Beagle zu kommen.

Einen Beagle über das Internet kaufen:

Heutzutage ist es immer einfacher geworden auch Tiere über das Internet -zu kaufen. Dafür gibt es Kleinanzeigen-Plattformen wie Ebay oder spezielle Seiten für Tiere.

Hier können private Leute Tiere inserieren und privat verkaufen oder weggeben. Wirklich empfehlenswert ist dies jedoch nicht.

Grundsätzlich solltest du es immer vermeiden, Tiere von privaten Leuten zu kaufen, denn so ein Kauf birgt zahlreiche Risiken. Zum einen gibt es Leute, welche Tiere unkontrolliert züchten, um so schnell wie möglich viel Geld zu machen.

Photo 14886658 © Tomislav Birtic | Dreamstime.com

Dabei haben sie weder die nötige Erfahrung, noch das Fachwissen. Im schlimmsten Fall können die Tiere nämlich krank werden.

Zudem solltest du dir auch bewusst sein, dass du bei einem privaten Kauf riskierst, Opfer von Betrug zu werden. Gerade bei so anonymen Plattformen wie Ebay, haben Menschen die Möglichkeit andere hinters Licht zu führen.

Meist werden hohe Summen für einen Hund verlangt und du musst vorab bezahlen. Danach kann es passieren, dass die Betrüger sich einfach nicht mehr melden, oder ihren Account löschen. Wenn dir also das Tierwohl am Herzen liegt und du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann rate ich dir von dieser Möglichkeit ab.

Nutze sie nur, wenn du dir wirklich sicher sein kannst, dass es sich um einen seriösen Kauf handelt und eine vertrauenswürdige Person.

Aber auch das Tierheim, ist eine Möglichkeit, sich einen Beagle anschaffen zu können.

Einen Beagle aus dem Tierheim holen:

Tierheime oder Auffangstationen sind eine leider oft vernachlässigte Möglichkeit, obwohl es sehr viele Tiere gibt, welche ein Zuhause benötigen.

Dabei gibt es sogar spezielle Notstationen, die beispielsweise nur für Beagle sind. Selbstverständlich kann ein Hund aus einem Tierheim etwas schwierig sein, unabhängig davon, ob man ein erfahrener Hundebesitzer ist oder ein Anfänger.

Auf der anderen Seite muss man jedoch auch beachten, dass Hunde oder Tiere im Allgemeinen aus verschiedenen Gründen im Tierheim landen.

Zum einen gibt es sicherlich viele Tiere mit einer schweren Vergangenheit und Verhaltensstörungen. Hunde werden aber auch abgegeben, weil Leute sich nicht mehr um sie kümmern möchten, sowie beispielsweise umziehen müssen.

Auch Welpen werden in Tierheimen abgegeben. Deswegen gibt es eigentlich ein Tier, das zu jedem passt. Zudem gibt es in Tierheimen meist eine Gebühr. Diese kann variieren von Gemeinde zu Gemeinde, liegt bei Hunden aber oft bei 200 Euro.

Dies mag im ersten Moment sehr viel sein, aber du solltest bedenken, dass Tierheime sehr viel Arbeit leisten und beim Tierarzt dieselben hohen Kosten haben, wie private Leute. Außerdem sind die Tiere meist gechippt, geimpft und kastriert.

Außerdem soll die Gebühr vermeiden, dass du das Tier einfach später wieder abgibst, denn man sollte sich gut überlegen, ob du einen Hund adoptieren möchtest.

Außerdem besuchen dich wahrscheinlich die Mitarbeiter des Tierheims vorab Zuhause, um zu gucken, dass deine Wohnsituation passt.

Insgesamt ist diese Methode also sehr zu empfehlen.

Wofür du dich am Ende entscheidest, ist natürlich dir überlassen. Alles hat seine Vor-sowie Nachteile und sollte deswegen gut durchdacht werden, wenn du dir einen Beagle zulegen möchtest.

Quelle: https://www.drhoelter.de/tierarzt/tierpflege/woran-erkenne-ich-einen-guten-hundezuechter.html

Fazit zum Beagle

Beagle sind sehr niedliche Hunde, welche aber auch sehr intelligent sind. Sie sind sehr vielseitig und können deswegen für viele Situationen von Nutzen sein. Egal ob als Familienhund oder sogar bei der Polizei, sie können wirklich sehr viel leisten und gleichzeitig Freude versprühen. Wenn du dir also überlegst, dir einen Hund anzuschaffen, kann ich dir den Beagle nur empfehlen.

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