Bullmastiff adoptieren oder kaufen: Über den Charakter und mehr!


Bist du gerade auf der Suche nach einem tollen Hund, der genau zu dir und deinem Leben passt? Vielleicht wünschst du dir auch schon lange einen Hund in deinem eigenen Zuhause, aber deine Lebensumstände haben es bisher einfach nicht zugelassen.

Ganz ehrlich, ich finde es toll, dass du dich dafür entschieden hast, einen treuen Begleiter bei dir aufzunehmen und die Verantwortung dafür zu übernehmen! Natürlich muss der Hund auch zu dir passen und du hast dich daher bestimmt schon über viele Hunderassen informiert und bist jetzt auf den Bullmastiff gestoßen. Und genau hierbei möchte ich dir in diesem Artikel helfen!

Ich möchte dir alle Merkmale dieser Hunderasse aufzeigen und auch, welche Voraussetzungen du und dein zu Hause erfüllen müssen, um den Bullmastiff aufnehmen zu können – egal ob du ihn aus dem Tierheim adoptierst oder dir einen Welpen vom Züchter kaufst.

Am Ende dieses Artikels wirst du dann bestimmt eine Entscheidung für dich treffen können, ob der Bullmastiff genau der richtige Hund für dich ist oder vielleicht ja auch nicht…

Inhaltsverzeichnis  
1. Ursprung des Bullmastiff
2. Aussehen des Bullmastiff
3. Charakter des Bullmastiff
4. Haltung des Bullmastiff
5. Ernährung des Bullmastiff
6. Pflege des Bullmastiff
7. Erziehung des Bullmastiff
8. Krankheiten des Bullmastiff
9. Einen Bullmastiff beim Züchter oder aus dem Tierheim
10. Kosten des Bullmastiff
Fazit

1. Ursprung des Bullmastiff

Um die Rasse auch verstehen zu können, finde ich es wichtig, dass du auch den Ursprung des Bullmastiff kennst.

Der Bullmastiff stammt ursprünglich aus England.

Quelle: https://www.zooroyal.de/magazin/hunde/hunderassen/bullmastiff/

Bereits im 19. Jahrhundert entstand der Bullmastiff in England und sollte als Schutzhund für Wildhüter eingesetzt werden. Also versuchte man eine Hunderasse zu züchten, die beweglich und schnell ist, aber ein mäßiges Temperament hat.

Photo 2217069 © Anke Van Wyk | Dreamstime.com

Der Bullmastiff besteht zu 60% aus dem englischen Mastiff und zu 40% aus der englischen Bulldogge.

Diese Mischung hat wirklich eine Hunderasse entstehen lassen, die die Wildhüter begleiten und vor Wilderern beschützen konnte. Aber nicht, dass du jetzt denkst, dass der Bullmastiff die Wilderer dann angriff – das war nicht die Intention der Zucht. Durch das gezüchtete mäßige Temperament stürzten die Bullmastiff die Wilderer nur zu Boden, um diese festzuhalten. Die Wildhüter übernahmen dann den Rest.

Der Bullmastiff war zuerst unter dem Namen „Gamekeeper`s Night Dog“ bekannt.

Später wurde dieser doch recht lange Name, dann in den Namen „Bullmastiff“ umgetauft und wurde dann im Jahre 1924 als internationale Hunderasse anerkannt. Dies bereitete ihr dann weltweite Bekanntheit.

2. Aussehen des Bullmastiff

Du fragst dich bestimmt, wie der Bullmastiff genau aussieht, oder? Hast du dir vielleicht schon einige Bilder dieser Hunderasse angeschaut? Da man aber auf Bildern nie die genauen Merkmale erkennt, möchte ich dir diese hier in mal genauer beschreiben.

Aus diesem Grund habe ich dir die wichtigsten Merkmale seines Aussehens hier mal in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst:

MerkmalRüdeHündin
FellfarbeRot, braun, weiß, schwarz gestromtRot, braun, weiß, schwarz, gestromt
FellGlatt, kurzGlatt, kurz
Größe63,5-68,5 Zentimeter61-66 Zentimeter
Gewicht50-59 Kilogramm41-50 Kilogramm
LebenserwartungCa. 9-15 JahreCa. 9-15 Jahre

Wie du siehst, gehört der Bullmastiff eher zu den großen Hunderassen. Er ist mit seinem Gewicht recht schwer, aber dennoch sehr beweglich, was er ja auch früher schon sein musste, um die Wilderer fangen zu können.

Ein Merkmal aller Bullmastiffs ist seine dunkle Maske im Gesicht – diese haben nämlich wirklich alle, egal welche unterschiedlichen Farben sie aufweisen, die dunkle Maske ist bei allen Bullmastiffs vorhanden. Aufgrund ihrer Größe und des Gewichts solltest du ihm schon früh beibringen, dass er auf dich hört, denn wenn du nicht genug Kraft hast, wird es dir schwerfallen, diesen Hund an der Leine zu halten.

3. Charakter des Bullmastiff

Du denkst bestimmt, so wie der Bullmastiff aussieht, hat er bestimmt keinen ruhigen Charakter. Ganz ehrlich, ich habe schon viele Menschen gesehen, die keine Ahnung von Hunderassen hatten und den Bullmastiff aus dem Weg gegangen sind, weil sie ihn als aggressiven Hund einstufen.

Aber das ist er keineswegs und so wurde er auch nicht gezüchtet!

Der Bullmastiff hat einen mäßigen und ruhigen Charakter.

Natürlich wurde er als Schutzhund gezüchtet und er sollte auch die Wilderer aufhalten, wenn diese die Wildhüter angriffen. Aber das ohne Aggressivität. Die Bullmastiffs haben die Wilderer nur gefangen und am Boden festgehalten, aber ohne sie zu verletzen. Eigentlich haben sie einen ruhigen Charakter.

Photo 142749257 © Janos Szucs | Dreamstime.com

Du kannst dir das so vorstellen, dass er dich vor einer Gefahr warnt, indem er seine Stirn in Falten legt und dir so ohne einen Laut von sich zu geben, zeigt, dass er Gefahr wittert.

Der Bullmastiff ist gutmütig, gelassen, ausdauernd und freundlich.

Durch diese Eigenschaften eignet er sich auch optimal als Familienhund mit Kindern, denn kinderlieb ist er allemal. Und er beschützt seine Familie, was er dann auch als sein Rudel wahrnimmt. Also wenn du Kinder hast, brauchst du dir keine Gedanken zu machen, denn er ist definitiv für Kinder geeignet.

Der Bullmastiff ist stur und eigensinnig.

Das ist vielleicht seine negative Eigenschaft, aber wer hat schon nur positive Eigenschaften? Wir Menschen ja auch nicht. Aufgrund seiner Sturheit und auch Eigensinnigkeit ist es wichtig, dass du mit der Erziehung sehr früh im Welpen alter beginnst, damit er auch gut auf dich hört, wenn er ausgewachsen ist. Das solltest du bedenken.

Quelle: https://einfachtierisch.de/hunde/hunderassen//bullmastiff-145

4. Haltung des Bullmastiff

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, wo du vorab die Voraussetzungen schaffen musst, wenn du einen Bullmastiff kaufen oder adoptieren möchtest. Denn gerade bei einem so großen Hund, solltest du wissen, dass dieser natürlich auch nach draußen möchte.

Bullmastiff hat ein mittelmäßiges bis stark ausgeprägtes Laufbedürfnis.

Das heißt, auch wenn er zu den großen Hunden zählt, wirst du in deinem Zuhause merken, dass er eher ein ruhiger Vertreter ist. Er liebt es aber, in Gesellschaft und in seiner Familie zu sein – also bei dir und vielleicht deinen Kindern. Draußen ist er natürlich auch gern und mag ausgedehnte Spaziergänge, die du ihm auch bieten solltest.

Worauf du aber achten solltest ist, dass du ihm nach dem Füttern zunächst Ruhe gönnst, denn bei einigen Hunden kann sich der Magen verdrehen, wenn sie direkt nach dem Fressen wieder spielen oder Spazierengehen.

Der Bullmastiff spielt gerne.

Beim Spielen wirst du die Ruhe nicht wirklich merken, denn das macht ihm wirklich richtig Spaß. Er legt sich beim Spielen richtig ins Zeug.

Was du noch bedenken solltest ist, dass er ja ursprünglich als Wachhund gezüchtet wurde. Dies bedeutet, dass er auch gern mal den Menschen, die an deinem Garten vorbeilaufen, einen Schreck einjagen möchte. Daher wäre es gut, wenn du deinen Garten „hundesicher“ machst – vielleicht mit einem Hundezaun.

5. Ernährung des Bullmastiff

Neben der Haltung des Bullmastiff, die eigentlich recht unkompliziert ist, ist natürlich auch die Ernährung, die du sicherstellen musst. Eine richtige Ernährung ist wirklich sehr wichtig für deinen Bullmastiff, damit er auch immer gesund bleibt und du auch lange etwas von ihm hast. Aber wie genau ernährst du deinen Bullmastiff?

Das Futter des Bullmastiff sollte alle Nährstoffe enthalten und viel Fleisch enthalten.

Photo 13265087 © Elisabeth Hammerschmid | Dreamstime.com

Das ist wirklich sehr wichtig. Zu energiereich sollte das Futter nicht sein und am besten wäre es, wenn du auf Trockenfutter bei der Nahrung verzichtest, weil das quillt sehr gern im Magen auf und führt zu Magenverstimmungen bei deinem Bullmastiff. Barfen wäre eine gute Alternative zum Trockenfutter. Weißt du, was Barfen ist?

Beim Barfen fütterst du ausschließlich Rohfutter.

Dies ist eigentlich der Fütterung nachempfunden, die die Hunde in freier Wildbahn auch hätten und gerade für große Hunde vielleicht die beste Lösung.

Gönne deinem Bullmastiff nach dem Essen zunächst Ruhe zum Verdauen.

Das ist ein wirklich sehr wichtiger Punkt, den du unbedingt beachten musst. Dein Bullmastiff braucht nach dem Fressen erst einmal Ruhe, denn wenn er danach direkt spielt, tobt oder spazieren geht, kann es passieren, dass sich sein Magen verdreht, was zu einer lebensbedrohlichen Situation führen kann!

Wenn du aber auf diese Dinge achtest und deinem Bullmastiff wirklich gutes und hochwertiges Futter verabreichst, dann sollte es aber mit der Fütterung gut klappen und er sollte sich lange an einer guten Gesundheit erfreuen können.

6. Pflege des Bullmastiff

Jetzt weißt du schon einiges über diese Rasse – den Ursprung, wie du eine artgerechte Haltung sicherstellst, wie du ihn ernährst. Aber eines fehlt noch und das ist auch ein sehr wichtiger Punkt, um die Gesundheit deines Vierbeiners sicherzustellen – die Pflege!

Eigentlich ist die Pflege des Bullmastiffs im Gegensatz zu anderen langhaarigen Hunden, recht einfach und für dich unkompliziert. Du wirst nicht viel Zeit hierfür einplanen müssen.

Damit du einen guten Überblick über alle wichtigen Merkmale zur Pflege hast, habe ich dir diese mal in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst:

FellpflegeDer Bullmastiff hat ein sehr kurzes und glattes Fell, was nicht einer intensiven Pflege bedarf. Es reicht, wenn du ihn ein bis drei Mal pro Woche bürstest, damit du die Verschmutzungen der Spaziergänge aus dem Fell rausbürsten kannst. Zudem regt das Bürsten die Durchblutung bei deinem Bullmastiff an, was gut für seine Gesundheit ist.
ZahnpflegeKontrolliere auch die Zähne deines Vierbeiners regelmäßig, um frühzeitig Zahnprobleme zu erkennen. Beim Bullmastiff reicht es aber aus, wenn du ihm Dentalsticks oder Kauknochen, die gut für die Zähne deines Vierbeiners sind, gibst, um Zahnprobleme zu vermeiden.
TierarztbesucheRegelmäßige Tierarztbesuche fallen ebenfalls unter den Aspekt der Pflege, um die Gesundheit deines Vierbeiners zu erhalten. Dazu gehören Impfungen, Entwurmung und Vorsorgeuntersuchungen, die du mit deinem Bullmastiff alle 6 Monate in Anspruch nehmen solltest.

Wie du siehst, ist die Pflege des Bullmastiffs wirklich recht einfach. Aber achte am besten auch auf die Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt, damit es deinem Bullmastiff immer gut geht und er vor Krankheiten geschützt ist. Denn nur so hast du viel länger Freude an ihm.

7. Erziehung des Bullmastiff

Bevor wir über die Erziehung sprechen, solltest du wissen, dass der Bullmastiff in einigen Ländern als Listenhund geführt wird. Das heißt, dass es sehr wichtig ist, dass dein Bullmastiff sehr gut erzogen ist und auch auf dich hört.

Die Erziehung des Bullmastiffs sollte ab der Geburt beginnen und im Erwachsenenalter weiter fortgeführt werden.

Photo 90617357 © Anna Baker | Dreamstime.com

Am idealsten wäre es, wenn der Züchter bereits mit der Erziehung des Welpen beginnt und du diese danach weiterführst, wenn du deinen Bullmastiff erhältst. Denn nur so lernt der Bullmastiff, dass er auch hören muss und besonders auf dich hören muss, egal was um ihn herum passiert, denn in seinem Wesen steckt auch eine gewisse Sturheit, die du überwinden musst.

Erziehe den Bullmastiff durch die Erziehung der positiven Bestärkung.

Dies bedeutet, dass du ihn immer belohnen solltest, wenn er etwas gut gemacht hat oder etwas von dem umgesetzt hat, was du von ihm wolltest. Die Belohnung kann durch umfangreiches Lob erfolgen oder du gibst ihm ein Leckerli. Er muss einfach merken, dass es Spaß macht, mit dir diese Dinge zu üben und es dann auch umzusetzen.

Wende keine Gewalt bei der Erziehung an und nimm dir immer genug Zeit dafür.

Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt. Denn mache keinen Stress, wenn etwas nicht direkt klappt und besonders verwende auch keine Gewalt, denn so erreichst du nichts! Er soll Spaß daran haben, denn dann wird er es auch immer wieder umsetzen, was du von ihm möchtest.

Aber insgesamt muss er dennoch merken, dass du der Chef bist und er sich unterordnen muss – auf nette, aber konsequente Art!

8. Gesundheit und Krankheiten des Bullmastiff

Durch seine Größe und sein Gewicht ist der Bullmastiff leider dazu veranlagt, unter einigen Krankheiten zu leiden. Auf diese solltest du dich einstellen oder zumindest vorab wissen, welche Krankheiten auftreten können, damit du vorbereitet bist, wenn du merkst, dass es deinem Bullmastiff nicht gut geht.

Aber damit du auch genau weißt, welche Krankheiten den Bullmastiff befallen können, habe ich dir diese hier mal zusammengefasst:

HüftdysplasieHierbei handelt es sich um eine genetisch bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Das Gewicht des Bullmastiffs ist natürlich dafür gerade nicht geeignet, daher ist es wichtig, dass du immer auf eine ausgewogene Ernährung achtest und er nicht übergewichtig wird.
Rolllieder  Durch die Faltenbildung des Bullmastiffs kann es passieren, dass sich Rolllieder entwickeln, die natürlich nicht gut für seine Augen sind.
Gesäugetumor  Leider kann diese Krankheit die Hündinnen des Bullmastiffs befallen.
KreuzbandrisseWenn du deinen Bullmastiffs zu viel Belastung zumutest im Junghundealter, dann kann es passieren, dass er unter Kreuzbandrissen leidet. Daher achte im jungen Alter darauf, dass er nicht zu stark belastet wird.

Wie du siehst, gibt es schon einige Krankheiten, die den Bullmastiff befallen können, Aber bei einigen, wie beispielsweise den Kreuzbandrissen, kannst du selbst darauf achten, dass diese erst gar nicht auftreten werden.

9. Einen Bullmastiff vom Züchter kaufen oder aus dem Tierheim adoptieren

Wenn du dich jetzt für einen Bullmastiff nach all diesen ganzen Informationen entschieden hast, dann bleibt dir jetzt noch die Frage, ob du dir einen Bullmastiff aus dem Tierheim zulegen sollst oder doch lieber einen Welpen von einem Züchter.

Wenn du einen Bullmastiff aus dem Tierheim adoptierst, solltest du dir im Klaren sein, dass er vielleicht schon einiges durchgemacht hat. Sei es den Verlust seines Herrchens oder Frauchens, weil diese ihn vielleicht nicht mehr selbst pflegen konnten, oder sei es auch Gewalt oder dass er einfach ausgesetzt wurde. Alles ist möglich.

Wenn du dich jetzt in das Tier hineinversetzt, wirst du bestimmt verstehen, dass er es schwer haben wird, zu jemand neuem Vertrauen aufzubauen. Das bedeutet für dich, dass du am besten schon Hundeerfahrung haben solltest, denn es wird dich Zeit und Arbeit kosten, um Vertrauen zu dem Bullmastiff auszubauen und ihn dann auch noch zu erziehen.

Bei einem Welpen vom Züchter hast du dieses Problem natürlich nicht. Hier bist du von Anfang an auch für die Erziehung selbst verantwortlich. Aber bitte sei dir vorab im Klaren, was du zum Beispiel bei einer Scheidung oder Trennung vom Partner oder wenn sich generell deine Lebensumstände ändern, mit dem Bullmastiff machst, damit er nicht später im Tierheim landet.

Wenn du dich für ihn entscheidest, dann solltest du ihn auch immer behalten können und für ihn sorgen.

10. Kosten des Bullmastiff

Natürlich wird es dich einiges kosten, wenn du dir einen Bullmastiff zulegst. Und da spielt es keine Rolle, ob aus dem Tierheim oder vom Züchter.

Im Tierheim musst du eine Schutzgebühr entrichten.

Im Tierheim wird eine Schutzgebühr fällig, die das Futter, die Pflege und auch die Versorgung der anderen Tiere im Tierheim sicherstellen soll. Du siehst, so eine Schutzgebühr hat auch seinen Sinn und Zweck. Aber wie hoch ist die Schutzgebühr, die du entrichten musst?

Photo 2215206 © Alexandr Kiyan | Dreamstime.com

Die Höhe der Schutzgebühr ist von Tierheim zu Tierheim unterschiedlich und kann bis zu 250 Euro für den Bullmastiff betragen. Frage am besten die Tierheime in deiner Nähe mal an, wie hoch die Schutzgebühr bei diesen ist.

Der Züchter verlangt einen Preis für den Bullmastiff  von bis zu 1500 Euro.

Dieser Preis ist natürlich auch von Züchter zu Züchter unterschiedlich. Am besten ist es immer, wenn du dir vorab einige Züchter anschaust, denn nicht nur der Preis ist wichtig, sondern auch, ob dieser seriös ist und du mit einem guten Gefühl und einem Welpen herausgehst. Er sollte dir immer alles offen und ehrlich zeigen und das Muttertier sollte dir auch freundlich begegnen. Du wirst es an deinem Bauchgefühl merken, glaube mir.

Insgesamt sind die Kosten beim Züchter natürlich viel höher als im Tierheim, aber dafür hat der Züchter deinen Welpen bereits auf Erbkrankheiten untersuchen lassen, sowie die Welpen auch geimpft und gechippt. Im Tierheim wird das nicht der Fall sein und du musst diese Kosten noch mit auf die Schutzgebühr rechnen.

Zu dem Kaufpreis oder der Schutzgebühr solltest du aber auch noch die regelmäßigen Kosten für Futter und Pflege sowie Spielzeug und Leckerlies mit beachten. Und natürlich noch die Erstausstattung. Diese Kosten sind immer abhängig von den Produkten, für die du dich entscheidest.

Fazit

Du hast bestimmt anfangs nicht geglaubt, dass der Bullmastiff doch so ein ruhiger und lieber Hund ist, oder? Ganz ehrlich? Bevor ich mich mehr mit dieser Hunderasse beschäftigt hatte, wusste ich das auch nicht.

Es ist aber natürlich auch ein sehr großer und kräftiger Hund, der auch manchmal stur sein kann. Daher ist es wichtig, dass du ihn vom Welpen alter an gut erziehst und die Erziehung immer beibehältst und ihm zeigst, dass du das Leittier bist und nicht er. Aber bitte mit der Erziehung der positiven Bestärkung und ohne Gewalt oder Stress.

Wenn du Kinder hast, brauchst du dir wirklich keine Gedanken zu machen, denn er ist wirklich sehr kinderlieb und er sieht sie direkt mit als sein Rudel an. Er wird euch alle auch immer beschützen und warnen, wenn er Gefahr wittert – aber auf seine ruhige Art.

Jetzt weißt du wirklich viele Details über diese Hunderasse und ich denke, dass dir das bei deiner Entscheidung gut weiterhelfen wird. Aber vielleicht hast du dich beim Lesen schon so in diese Hunderasse verliebt, dass du jetzt direkt einen bei dir aufnehmen möchtest.

Bleibt dann nur noch die Frage, ob du einen aus dem Tierheim adoptierst oder einen Welpen beim Züchter erwirbst…

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