Pudel kaufen oder adoptieren? Wir zeigen dir worauf du achten musst


Hast du vielleicht in letzter Zeit darüber nachgedacht, dir einen neuen Vierbeiner anzuschaffen? Die Wahl eines Hundes für dein Zuhause kann ziemlich schwierig werden, wenn man nicht weiß, was man wirklich möchte.

Es gibt so viele Rassen in unserer heutigen Zeit, weswegen du viel recherchieren musst, um entscheiden zu können, welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.

Ein Hund könnte vielleicht der bekannte Pudel sein! Pudel sind sehr flauschig und kommen in allen Größen und Formen.

Ob ein Pudel zu dir passen könnte und was du alles wissen musst, bevor du einen Pudel adoptierst oder kaufst, zeige ich dir in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

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Die Ernährung eines Pudels

Wie jeder Hund braucht auch ein Pudel genug Nährstoffe, sowie Vitamine. Was genau dein Pudel braucht und wie viel, ist immer abhängig von der Größe sowie dem Alter deines Pudels.

Welpen brauchen zum Beispiel weniger Nahrung, beziehungsweise einfach weniger energiereiches Futter.

Ausgewachsene Hunde brauchen hingegen mehr Nahrung, vorausgesetzt sie bewegen sich natürlich auch mehr.

Aber auch wie aktiv und gesund dein Hund ist, gibt Auskunft darüber, was du ihm geben musst. Grundsätzlich solltest du immer beachten, dass das Futter deines Hundes mindestens 70 Prozent Fleischanteil haben sollte. Die restlichen 30 Prozent sollten eher aus Gemüse oder Obst bestehen.

Getreide solltest du möglichst vermeiden, denn es kann bei Hunden zu Magenproblemen und Blähungen führen. Zucker sollte auch nicht im Futter enthalten sein, denn es führt nur zu unnötigen Kalorien.

Grundsätzlich ist der Zucker nur im Futter verarbeitet, damit es optisch ansprechender aussieht, es hat aber keine Vorteile für deinen Hund.

Was für eine Art von Futter du verwendest, ist dir überlassen, solange du auf eine ausgewogene Ernährung achtest. Sowohl Nassfutter, als auch Trockenfutter haben beide positive, als auch negative Aspekte.

Trockenfutter ist super für Hunde, welche sich viel Bewegen und deswegen energiereiches Futter brauchen. Es ist außerdem lange haltbar.

Nassfutter schmeckt den meisten Hunden besser und es füllt den Flüssigkeitsbedarf deines Hundes auf. Dafür ist es nicht lange haltbar und muss alle paar Stunden ausgetauscht werden.

Quelle: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/pudel

Im nächsten Abschnitt geht es um das Aussehen und die Pflege eines Pudels.

Pudel: Aussehen und Pflege

Grundsätzlich gelten Pudel als sehr elegante Hunde. Sie wirken für viele Menschen edel und majestätisch.

Das liegt zum einen an ihrer Gangart, aber auch an ihrem weichen, lockigem Fell. Der Gang ist federnd und tänzerisch, wodurch der Pudel elegant und erhaben wirkt.

Das Fell ist fein und dicht, weswegen sie eigentlich kaum Fell verlieren. Aus diesem Grund muss man das Fell des Pudels regelmäßig trimmen. Sie gehören nämlich zu den eher langhaarigen Hunden. Auch regelmäßiges kämmen ist extrem wichtig, damit das Fell nicht verfilzt.

Besonders wegen ihres Felles sind Pudel sehr beliebt, weil man ihr Aussehen, nach Belieben verändern kann. Schon zur Zeit Hitlers hat man die Pudel regelmäßig gestutzt, denn ungeschorene Pudel entsprachen nicht den Ansprüchen des dritten Reiches.

Auch heute gibt es noch regelmäßige Ausstellungen für Pudel und ihr wandelbares Fell. Ebenfalls erscheint ihr Haar in vielen verschiedenen Farben. Bei keiner Hunderasse finden sich so viele Fellfarben, wie beim Pudel.

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Dazu gehören unter anderem folgende Farben:

  • schwarz
  • silber
  • grau
  • weiß
  • blau
  • falb Farben
  • apricot

Außerdem können Pudel in folgenden Größen erscheinen:

  • Großpudel: 45-60 cm
  • Zwergpudel: 28-35 cm
  • Toypudel: weniger als 28 cm
  • Kleinpudel:35-45 cm

Die Augen sind immer leicht schräg, wodurch der Pudel sehr selbstbewusst wirkt. Er hat einen kurzen Rücken mit langen Beinen, welche meist sehr muskulös sind.

Quelle: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/pudel

Im nächsten Abschnitt sehen wir uns die Gesundheit des Pudels an.

Die Gesundheit des Pudels

Der Pudel hat genau wie viele andere Hunde, ebenfalls das Risiko an einigen rassespezifischen Krankheiten zu erkranken. Das liegt vor allem daran, dass es manchen Züchtern wichtiger ist, dass der Pudel perfekt aussieht, wodurch die Gesundheit leiden kann.

Folgende Krankheiten treten häufig beim Pudel auf:

  • Progressive Retinaatrophie (PRA) und der Katarakt (Beide Krankheiten führen zu Erblindung)
  • Hüftgelenksdysplasie (HD) (Erkrankung des Hüftgelenks)
  • Patella-Luxation (Hier kann die Kniescheibe rausspringen)

Durch gute und kontrollierte Züchtung kann man diese Krankheiten etwas mindern, weswegen es wichtig ist, sich einen seriösen Züchter zu suchen. Es gibt durchaus einige Leute, denen nur der Profit wichtig ist und nicht das Wohlergehen der Tiere.

Zudem gibt es heutzutage auch Gentests, mit denen man frühzeitig erkennen kann, ob ein Pudel eine bestimmte Genkrankheit hat.

Quelle: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/pudel

Wenn du wissen möchtest wie die Geschichte des Pudels ist, solltest du dir den folgenden Text ansehen.

Die Geschichte hinter dem Pudel

Die Geschichte der Pudel beginnt als Wasserjagdhund. Der Name “Pudel” leitet sich hier vom altdeutschen “puddeln” ab, was so viel bedeutet, wie im Wasser planschen. Er war dafür da Enten zu fangen und aus dem Wasser zu fischen.

Grundsätzlich wusste man jedoch lange nicht genau, aus welchem Land der Pudel ursprünglich stammt. Russland, Deutschland und Frankreich kamen alle infrage, aber später hat man Frankreich als Herkunftsland festgelegt.

Vermutet wird auch, dass es ähnliche Hunde schon in der Antike oder dem römischen Reich gab.

Zudem existiert die Theorie, dass Pudel auch eine Zeit als Hütehunde gearbeitet haben, aber dies ist nicht vollkommen bewiesen. Mit der Zeit wurden die Jagdfähigkeiten der Pudel weniger, aber sie haben trotz dessen ihre Apportierfreude behalten.

Im 20. Jahrhundert hatte man ebenfalls angefangen, Pudel im Zirkus einzusetzen. Sie waren nämlich sehr intelligente und Dressur fähige Hunde, welche bald Kunststücke aufführen konnten.

Besonders gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden sie besonders beliebt und auch zu einer Art Statussymbol.

Viele berühmte Persönlichkeiten fingen an den Pudel, als Familienhund zu halten, wodurch er jedem Besitzer eine gewisse Erhabenheit verliehen hat.

Heutzutage ist der Pudel ein beliebtes Familienmitglied geworden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pudel

Der nächste Abschnitt behandelt die Haltung und Erziehung von Pudeln.

Pudel: Haltung und Erziehung

Die Haltung und Erziehung von Pudeln ist eigentlich sehr einfach. Sie eignen sich deswegen vor allem für Anfänger, weil sie lernwillig sind und menschenbezogen.

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Schon als Welpen sind sie extrem aufnahmefähig und sollten deswegen entsprechend konsequent erzogen werden. Denn auch wenn er ein relativ einfacher Hund ist, so ist es auch hier wichtig, dem Hund die richtigen Befehle beizubringen.

Tut man dies nicht konsequent genug oder vernachlässigt den Hund, dann können später unschöne Verhaltensweisen oder sogar Störungen entstehen. Es empfiehlt sich also, sich viel Zeit zu nehmen, wenn man sich einen Welpen anschafft, denn man benötigt auch beim Pudel viel Geduld.

Pudel fühlen sich zum einen in Familien sehr wohl, jedoch sind sie sehr anpassungsfähig und können auch in Stadtwohnungen gehalten werden. Trotzdem darf man hier auf keinen Fall vergessen, dass der Pudel mal ein Jagdhund war und dementsprechend viel Bewegung braucht.

Du solltest deinem Pudel also mehr bieten, als nur einfaches spazieren gehen. Eine tolle Methode um deinen Hund auszulasten, ist der Hundesport. Hier triffst du nicht nur andere Menschen, sondern dein Hund kann auch gefördert werden.

Folgende Hundesportarten eignen sich für Pudel:

  • Agility
  • Obedience
  • Dog dancing
  • Mobyclass

Quelle: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/pudel

Im nächsten Artikel geht es um den Charakter und die Verwendung von Pudeln.

Pudel: Charakter und Verwendung

Besonders bekannt ist der Pudel für seine Schönheit. Er läuft sehr elegant und sieht edel aus, aber wie steht es um seinen Charakter?

Nun, der Pudel ist nicht nur schön anzusehen, sondern wird auch als intelligentester Hund bezeichnet. Das liegt vor allem daran, dass Pudel sehr lernwillig, sowie Dressur fähig sind.

Ein bekanntes Beispiel ist der Pudel Munito II., welcher im 19. Jahrhundert im Zirkus auftrat. Einige Leute behaupten, dass er sogar buchstabieren und rechnen konnte.

In der Tat haben Pudel ein gutes Erinnerungsvermögen und scheinen besser bestimmte Gegenstände apportieren zu können, als andere Hunde.

Dadurch, dass sie so anpassungsfähig sind, lassen sich Pudel auch im öffentlichen Bereich einsetzen, wie als Rettungs- oder Therapiehund. Besonders für Therapien eignen sich Pudel, weil sie sehr ruhig sind und viel Einfühlungsvermögen haben.

Sie lassen ebenfalls auch Berührungen von fremden Menschen zu und können deswegen problemlos überall mitgenommen werden.

Als Wachhund eignet sich der Pudel hingegen eher weniger.

Außerdem sollte man den Pudel eher alleine halten, auch wenn er eigentlich mit anderen Tieren zurechtkommt. Er zeigt nie aggressives Verhalten, aber er genießt die Aufmerksamkeit von anderen Menschen. Man könnte ihn also als Entertainer der Hunde betrachten.

Quellen: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/pudel

Den Pudel Adoptieren oder Kaufen?

Denkst du vielleicht gerade darüber nach einen Pudel zu adoptieren oder zu kaufen? Dann fragst du dich bestimmt, welche von beiden Möglichkeiten besser ist.

Solltest du einen Pudel adoptieren oder doch lieber kaufen? Alle Möglichkeiten, wie du an einen Pudel kommst, stelle ich dir in diesem Text vor.

Eine Art des Kaufs ist der Besuch bei einem Züchter für Pudel.

Ein Pudel vom Züchter

Züchter sind auf alle Fälle die beliebteste Anlaufstelle, wenn man sich einen neuen Vierbeiner anschaffen möchte. Das liegt daran, dass du hier einen Hund schon als Welpen bekommen kannst und ihn so nach deinen Wünschen erziehen kannst.

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Zudem spezialisieren sich Züchter auf bestimmte Merkmale und Rassen, weshalb du dir quasi den “perfekten” Hund besorgen kannst. Jedoch ist bei einem Züchter immer Vorsicht geboten, denn auch in diesem Beruf, finden sich schwarze Schafe.

Es gibt häufig unseriöse Züchter, welchen der Profit und der eigene Reichtum wichtiger ist, als die eigenen Tiere, weshalb häufig deren Gesundheit darunter leidet.

Oft gibt es nämlich starke Überzüchtung oder unkontrollierte Zucht, was auch zu einer Vermehrung von Erbkrankheiten führt.

Achte also darauf, dass du dich entsprechend informierst, bevor du zu einem Züchter gehst.

Folgende Anhaltspunkte können dir helfen zu entscheiden, ob ein Züchter seriös ist:

  • Hat der Züchter Nachweise und ist er in einem Verein? Seriöse Züchter sind immer in einem Verein und haben gewisse Zertifikate oder Nachweise, welche belegen, dass sie wissen, was sie tun.
  • Ist der Züchter an deinen Lebensumständen interessiert und stellt er fragen? Als Züchter sollte man dies immer tun, damit man sicher gehen kann, dass es den Tieren in ihrem neuen Zuhause gut geht.
  • Kann er dir fragen beantworten und wirkt er kompetent? Seriöse Züchter sollten in der Lage sein, bestimmte Fragen beantworten zu können, denn sie sollten wissen, womit sie arbeiten.

Sollten die oben genannte Dinge nicht zu treffen, dann solltest du diese Art von Züchter eher meiden, um schlechte Arbeit nicht zu unterstützen.

Im Internet kannst du übrigens auch an Tiere kommen, aber warum davon eher abzuraten ist, erfährst du, wenn du weiter liest.

Einen Pudel über das Internet kaufen:

Das Internet gibt uns heutzutage viele Möglichkeiten an verschiedenste Dinge zu kommen. Deswegen kann man auch Tiere im Internet besorgen. Dazu dienen Kleinanzeigen Portale wie Ebay, aber auch spezielle Seiten um Tiere zu inserieren.

Private Leute, aber auch Organisationen können hier Tiere anbieten, aber man sollte immer sehr vorsichtig sein bei Privatkäufen. Gerade Ebay gibt vielen Leuten die Möglichkeit anonym zu bleiben und so getarnt, als Betrüger zu arbeiten.

Gerade für Tiere muss man oft hohe Summen aufbringen und es kann schnell mal passieren, dass man das Geld überwiesen hat, aber der Verkäufer plötzlich sein Profil löscht, sowie mit deinem Geld verschwindet. Sei also immer vorsichtig im Internet.

Denn auch hier finden sich Leute, welchen das Geld wichtiger ist, als das Wohl der Tiere. Selbstverständlich gibt es auch seriöse Angebote, aber du solltest dir immer sicher sein, dass du deinem Gegenüber auch vertrauen kannst.

Grundsätzlich rate ich dir also davon ab, weil es genug andere Möglichkeiten gibt, sich einen Pudel anzuschaffen, wenn du aber trotzdem im Internet schauen möchtest, solltest du einige Dinge beachten.

Überweise niemals Geld bevor du den Pudel gesehen hast und schaue, ob es sich um einen seriösen Verkäufer handelt!

Eine andere Methode ist das Tierheim oder sogenannte Notfallstationen für Pudel.

Einen Pudel aus dem Tierheim holen:

Tierheime oder Auffangstationen bieten die Möglichkeit an, sich einen Pudel als Haustier anzuschaffen.

Es gibt sogar spezielle Notstationen, welche nur für Pudel bestimmt sind. Leider hält sich bis heute die Annahme, dass Tiere aus dem Tierheim immer schwierig sind und nur Probleme verursachen.

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Dabei sollte man sich aber bewusst machen, dass Tiere aus den verschiedensten Gründen abgegeben werden. Es kann passieren, dass Familien einen Hund zu Weihnachten als Geschenk kaufen und plötzlich einige Monate später merken, sie wollen ihn doch nicht.

Beispielsweise kann man sein Haustier manchmal nicht mit in die neue Wohnung nehmen, weswegen man es auch abgeben muss.

Natürlich gibt es auch viele Tiere, welche Verhaltensstörungen haben, aufgrund einer schlechten Erziehung oder aus anderen Gründen. Jedoch benötigen auch diese Hunde Liebe und Zuneigung.

Man findet sogar hin und wieder Welpen in Tierheimen. Du solltest dir lediglich bewusst machen, dass du in einem Tierheim wahrscheinlich nicht den perfekten Hund findest, aber darum sollte es dir bei einem Haustier auch eigentlich nicht gehen.

Im Tierheim musst du übrigens im Vergleich zu einem Züchter oft weniger zahlen. Du hast eine Gebühr welche im Schnitt 200 Euro beträgt und meist sind die Hunde kastriert, geimpft und gechippt.

Die Gebühr scheint zwar hoch zu sein für ein Tier aus dem Tierheim, aber Tierheime müssen auch viele Kosten abdecken.

Was viele Leute nämlich nicht wissen, Tierheim zahlen genau dieselben Preise beim Tierarzt, wie private Kunden. Und gesetzlich dürfen Tierärzte daran auch nichts ändern.

Die Gebühr hilft ebenfalls dagegen, dass Leute Tiere einfach abholen und später wieder abgeben. Man sollte sich gut überlegen, ob man ein Haustier möchte.

Insgesamt kann ich diese Methode empfehlen, weil du etwas Gutes tust und einem Pudel ein neues Zuhause schenkst.

Woher du deinen Pudel herbekommst, ist am Ende ganz dir überlassen, denn alles hat Vor- und Nachteile. Lediglich solltest du dir immer lange überlegen, was das Richtige für dich ist, denn so eine Entscheidung lässt sich nicht so leicht rückgängig machen.

Quelle: https://www.drhoelter.de/tierarzt/tierpflege/woran-erkenne-ich-einen-guten-hundezuechter.html

Fazit zum Pudel

Pudel sind außerordentlich schöne und elegante Hunde, welche schon sehr lange an unserer Seite sind. Aber sie sind nicht nur optisch toll, sondern haben einiges auf dem Kasten. Pudel sind extrem intelligent und wandelbar, was sie passend für fast alle Lebensbereiche macht. Eine große Empfehlung von mir, falls du überlegst, ob ein Pudel der richtige Hund ist.

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