Savannah adoptieren oder kaufen: alles über die Rasse!


Du hast dir überlegt eine Katze ins Haus zu nehmen, bist dir aber nicht sicher, ob du eher eine “gewöhnliche” Katze oder ein spezielleres Tier haben möchtest?

Die Savannah ist auf jeden Fall eine sehr spezielle Katze und auch nicht für jeden geeignet! Wenn du dir diese Katze als Haustier anschaffen möchtest, dann musst du dich auf jeden Fall gut mit dieser Rasse auseinandersetzen.

Savannah Katzen gehören zu den Hybrid-Rassen und gelten als eine der teuersten auf der Welt. Sie sind wunderschön, dennoch musst du dich gut mit ihr auskennen, um sie artgerecht zu halten.

Ich habe dir in diesem Artikel alle nötigen Informationen zusammengesetzt, die dir bei dieser Entscheidung helfen werden.

Inhaltsverzeichnis – Savannah adoptieren oder Kaufen: alles über die Rasse!

  1. Steckbrief der Savannah
  2. Geschichte zur Savannah
  3. Aussehen der Savannah
  4. Charakter und Wesen der Savannah
  5. Haltung und Pflege der Savannah
  6. Ernährung der Savannah
  7. Sind Savannah Katzen gefährlich?
  8. Ist die Haltung der Savannah sinnvoll oder Tierquälerei?
  9. Savannah kaufen
  10. Typische Krankheiten der Savannah Katze

Fazit – Savannah adoptieren oder kaufen?

1. Steckbrief der Savannah

Einzelheiten zur Savannah Katze
Größegroß bis sehr groß
Gewicht Katze/ Katerca. 8 kg / ca. 10kg
Lebenserwartung12 bis 20 Jahre
Körperbauschlanker und großer Körperbau mit langen Beinen, ein schlanker und langer Hals sowie ein verhältnismäßig kleiner Schädel mit den großen dreieckigen Ohren.
Fell und Farbekurz; goldene, beige oder graue Grundfarbe mit dunkleren Tupfen und Streifen
Augengrün, gelb, gold oder karamellbraun
RassetypKurzhaar Rasse
HerkunftslandUSA
Charakterverspielt, intelligent, lebhaft, gesellig
Typische Rassekrankheitenkeine bekannt

2. Geschichte zur Savannah

Photo 10738180 © Linda Johnsonbaugh | Dreamstime.com

Die Savannah Katze kommt von der Kreuzung zwischen verschiedenen Hauskatzenrassen und der afrikanischen Wildkatze “Serval”.

Die Serval ist eine in mittleren und südlichen Afrika verbreitete Wildkatze mittlerer Größe.

Serval Kater können bis zu 18 Kg schwer werden und können für den Menschen sogar ernsthaft gefährlich werden, diese meiden sie jedoch.

Serval jagen in der Savanne, welche auf Englisch “Savannah” heißt, daher kommt der Name der gezüchteten Hybrid-Katze.

Servals können mit einem Sprung eine Distanz von 3,6m schaffen. Ebenfalls interessant ist der Sprung in die Höhe, aus dem Stand schaffen sie nämlich 2m!

In den USA ist es zur Mode geworden diese Katzen als Haustier zu halten und nun so langsam auch in Deutschland.

Fachleute sind sich sicher, dass Hybriden in der vierten Generation nach der Verpaarung mit dem Serval nicht immer zum Haustier taugen.

Erst ab der F5 Generation (die fünfte Filialgeneration nach der Kreuzung) gelten sie nach Angaben ihrer Liebhaber als heim tauglich.

Die Linienzucht, welche angewendet wird, um die Farbe in den Folgegenerationen der Savannah zu erhalten, kann sogar für die Tiere eine zusätzliche Belastung werden.

Die Savannah wird nur von einer kommerziellen Registrierungsstelle, der TICA in den USA anerkannt.

In Deutschland werden Savannah Katzem erst seit ein paar Jahren angeboten.

Die ersten Savannah Kätzchen wurden am 7.04.1986 geboren. Sie entstanden von der Verpackung zwischen einer Serval mit einer Siam Katze.

Quelle: http://www.savannah-kajambo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1&Itemid=104

Patrick Kelly fand diese Katzenbabys sehr interessant und holte sich eines der Kitten. Er wollte diese Rasse unbedingt züchten und nahm alle Infos, die er dazu gebraucht hat von Leslie Brown, der bei der TICA tätig war.

Er suchte Züchter, die ihm dabei helfen würden. Nach einer langen Suche fand er Joyce Sroufe.

1996 verfassten sie die Originalversion der Savannah und präsentierten diese dem TICA Vorstand.

Doch erst im Jahr 2000 akzeptierte die TICA den Standard, da sie 1996 den Stopp von Aufnahmen neuer Rassen verhängte.

Im selben Jahr wurde die “Savannah International Member and Bremer Association” (SIMBA) gegründet und meldete über 100 registrierte Savannah Katzen.

3. Aussehen der Savannah

Savannah Katzen sind groß, schlank, haben lange Beine, einen langen Hals, einen kleinen Kopf und große Ohren.

Sie haben eine Tupfenzeichnung auf dem Fell und Streifen auf einer goldenen, beigefarben bis grauer Grundfarbe mit einer hellen Unterseite.

Sie haben helle Abdrücke auf den Ohrrückseiten, die Ocellis genannt werden und auffallende Tränenlieder im Gesicht.

Quelle: https://www.mein-haustier.de/katzenrassen/savannah-katze/

Savannahs können über 10 Kg wiegen und eine Schulterhöhe von bis zu 45 cm erreichen, Kater werden jedoch meistens größer.

Savannahs sind mit keiner anderen Katzenrasse vergleichbar.

Der Kopf sollte immer ein gleichseitiges Dreieck formen, die Spitzen der Ohren sind immer gerundet, der Körperbau ist lang, schmal, aber muskulös.

Die Hinterbeine sind immer länger als die Vorderbeine, der Schwanz ist kurz bis mittellang und erreicht nicht den Boden.

Das Fell ist mittelkurz, nicht übermäßig dicht und liegt flach am Körper an. Das Unterfell ist weich.

Photo 11266185 © Linda Johnsonbaugh | Dreamstime.com

Es gibt mehrere Farben von Savannah Katzen: Brown-Spottet-Tabby, Silver-Spottet-Tabby, diese haben eine übermäßig deutliche Zeichnung. Dann gibt es noch die Black oder Black-Smoke. Die Farbe “Snow” ist noch nicht anerkannt, die blauen Augen sind bei dieser Farbe sehr auffällig.

“Spotted Tabby” steht für das getupfte Muster.

4. Charakter und Wesen der Savannah

Savannah Katzen sind temperamentvolle, aktive und selbstbewusste Katzen, viele apportieren sogar gerne.

Savannah ist eine Rasse, die viel Bewegung braucht und sehr gerne springt.

Sie haben eine Vorliebe für Wasser, fast alle mögen es mit den Pfoten im Wasser zu plantschen und manche begleiten dich sogar unter die Dusche! Dies ist sehr ungewöhnlich für Katzen.

Ich meine hast du mal eine Katze gesehen, die Wasser gerne hat? Also meine haben ja schon vorm Regen Angst.

Na ja, auf jeden Fall würdest du einer Savannah Katze einen Riesen gefallen tun, wenn du dir ein Zimmerbrunnen zum Trinken und spielen zulegst.

Einige Katzen stellen ihr Fell am Rücken und Schwanz auf, wenn sie sich freuen, ähnlich wie die Serval.

Die ersten beiden Generationen fauchen deutlich häufiger, als die durchschnittliche Hauskatze. Das ist ein Zeichen für Aufregung, die auch durch Freude hervorgerufen werden kann.

Wenn Savannah Katzen nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen, dann können sie auch zubeißen. Aber keine Sorge, das tut nicht Weh.

Sie begrüßen eine Mitkatze oder einen Menschen, der ihr Vertraut ist durch ein intensives “Köpfchen geben”.

Da die Savannah sich gerne bewegt ist ein stabiler Kratzbaum sehr gut.

Es wäre gut, wenn du sie in jungem Alter an die Leine gewöhnst, erst ein paar Mal in der Wohnung, bevor du mit ihr damit herausgehst.

Sie vertragen sich gut mit anderen Haustieren, wie Hunden und auch mit Kindern, sie sind nämlich sehr geduldig.

Die Neugier fehlt ebenfalls nicht, sie sind nämlich immer auf der Suche nach einem neuen Abenteuer, deshalb ist ein Katzen-sicherer Garten oder Balkon mit Katzennetz die beste Lösung.

Eins ist aber zu beachten: Die Savannah ist keine Anfängerkatze, sie ist ideal für erfahrene Katzenhalter.

Die Lebenserwartung dieser Katze liegt bei 12 bis 20 Jahren.

5. Haltung und pflege der Savannah

F1 bis F4 Savannah Katzen gelten als Hybridrassen und fallen unter das Artenschutzgesetz.

Das F steht für Filialgeneration. Eine F1 hat einen Serval als Vater und damit meistens Blutanteil 50%, beim F2 ist der Serval der Opa, beim F3 der Uropa usw.

In einigen Bundesländern besteht eine behörderliche Meldepflicht.

In Bayern sind F1 bis F4 Savannah Katzen genehmigungspflichtig, da sie als Gefahrentier eingestuft werden.

Deutschlandweit muss das Außengehege von mindestens 50m2 Fläche und 2,5 m Höhe vorhanden sein.

Die F5 kann problemlos in der Wohnung gehalten werden.

Kletter-, Spiel- und Versteckmöglichkeiten und Katzentunnel oder Spielhäuschen müssen Bestenfalls vorhanden sein, denn wenn ihnen langweilig ist, dann gehen sie gerne an die Möbel.

Photo 215862172 © Alberto Jorrin Rodriguez | Dreamstime.com

Manchmal solltest du das Fell mit einer Bürste oder einem Kamm bearbeitet werden und du solltest sie regelmäßig zum Tierarzt bringen.

Dort müssen Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Entwurmungen gemacht werden.

Bei der F1 Savannah ist der Freigang verboten, da sie über einen starken Jagdtrieb verfügen und heimische Wildbestände geschützt werden sollten.

6. Ernährung der Savannah

Das lebenswichtige Bestandteil der Nahrung ist das tierische Eiweiß, das liefert dem Körper die nötigen Kalorien.

Katzen haben einen sehr hohen Bedarf daran, darin sind nämlich Aminosäuren enthalten, die die Katze nicht selbst herstellen kann.

Das Fett sollte auch hauptsächlich tierisch sein, wie viel davon dem Fleisch beigefügt werden muss hängt von dem Fettgehalt des Fleisches ab.

Die Omega-Fettsäuren sind dabei wichtig. Es gibt die Omega-3-Fettsäuren und die Omega-6-Fettsäuren.

Zu den Omega-3-Fettsäuren zählen Alphaindensäure, Elcosapentaensäure (EPA) und Decosahexavensäure (DHA).

Bei den Omega-6-Fettsäuren ist die Arachidonsäure besonders wichtig.

Omega-3-Fettsäuren befinden sich im Fisch, vor allem im Lachs.

Empfohlen ist es 2 Mal pro Woche Fisch zu füttern, natürlich roh. Sollte deine Katze keinen Fisch essen, dann kannst du auch Lachsöl verwenden.

Omega-6-Fettsäuren befinden sich hauptsächlich im Eigelb oder der Haut vom Huhn.

Mangel an Omega-6 kann zur Blutgerinnung und zu Fortpflanzungsstörungen führen.

Mangel an Omega-3 kann zur Immunschwäche führen.

Vitamine sind ebenfalls sehr wichtig für die Gesundheit deines Vierbeiners. Diese sind gut für den Knochenbau und für eine gute Sehkraft.

Vitamine wie D3 kommen nur in tierischen Lebensmitteln vor.

Die Vitamine A,D,E und K sind fettlöschende Vitamine, sie werden also im Körper gespeichert und müssen täglich aufgenommen werden. Man darf sie aber nicht überdosieren.

Gerade bei Vitamin A ist das wichtig. Es kann nämlich zum vermehrten Knochenwachstum und zur Verknöcherung der Wirbelsäure kommen.

Leber enthält viel Vitamin A, füttere davon eine kleine Portion, einmal die Woche, natürlich frisch und roh.

Beim wasserlöslichen Vitamin B besteht keine Überdosierung.

Vitamin C kann von der Katze selbst hergestellt werden und muss nicht in der Nahrung enthalten sein.

Zu den wichtigen Mineralstoffen gehören Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Natrium, Seelen, Mangan und Zink. Diese sind wichtig für die Knochen, Nerven und den Wasserhaushalt im Körper.

Das Natrium kann mit Salz supplementiert werden, auf 1 Kg Fleisch kommen 3 Mal 5g Natrium hinzu.

Wenn du Fleisch mit Knochen fütterst oder Knochenmehl hinzufügst, dann kannst du die Salzmenge halbieren.

Kohlenhydrate brauchen Katzen nicht wirklich. Ein bisschen davon ist aber gut für die Verdauung, diese regen nämlich die Darmtätigkeiten an. Sie sollten aber nur 4% der Nahrung ausmachen.

Turin hingegen muss jedoch unbedingt ergänzt werden, das ist eine essenzielle Aminosäure. Sie wird für die Regulierung des Flüssigkeitshaushalts, Herzmangelfunktionen, Fettverdauung und des Adrenalins gebraucht.

Es wirkt sich auch positiv auf das Fell der Katze aus.

All diese Nährstoffe sind Zusätze, die du zufügen musst, weil sie dem Futter fehlen.

Diese kannst du im Internet und einige auch in der Apotheke bekommen.

Photo 169858845 © Viktoriya Popova | Dreamstime.com

Für die Rohfütterung eignet sich jede Fleischsorte. Bei Schwein solltest du jedoch aufpassen oder kannst auch ganz darauf verzichten.

Innereien sind eine gute Quelle von natürlichen Mineralstoffen, trotzdem nicht in zu großen Mengen füttern.

Knochen sind gut für die Zähne, sie beugen Zahnstein und Zahnfleischentzündungen vor und kräftigen die Kaumuskulatur.

Quelle: https://savannahkatze.de/wissenswertes-ueber-savannah-katzen/ernaehrung-katzen

Wichtig ist, dass du diese nicht zu viel und nicht roh fütterst!

Gut sind Hühnerflügel, Hühnerhälse, Krakassen oder Kaninchenteile.

Für eine gesunde Ernährung kannst du auch ganze Tiere füttern wie Mäuse, Küche, Babyratten, Babykaninchen, Tauben usw.

7. Sind Savannah Katzen gefährlich?

Eine Savannah Katze zu Hause zu haben, scheint immer mehr eine Mode zu sein.

In Deutschland sind sie immer mehr beliebt. Sie sind sehr verspielte und exotische Katzen, deshalb auch so besonders.

Leider kann die Kreuzung zwischen Haus- und afrikanischer Wildkatze jedoch für die heimische Tierwelt zu einer großen Bedrohung werden.

Australische Wissenschaftler haben dies nach einer Studie berichtet, in der sie errechnet haben, welche Auswirkungen es auf die Säugetiere des Landes hätte, wenn sie frei herumlaufen würden.

Viele Fachleute sind der Meinung, dass sie nicht als Haustiere geeignet sind. Zumindest nicht in den ersten vier Generationen nach der Kreuzung.

In der ersten Generation sind die Nachkommen meistens noch sehr groß und haben große Ähnlichkeiten zur Wildkatze.

In den nachfolgenden Generationen sind sie eher kleiner.

Forscher um Christopher Dickmann nahmen an, dass Savannahs das gleiche Beuteschema haben, wie ihre Eltern-Arten und ermittelten welche Säugetiere in Australien von ihnen gejagt werden könnten, wenn sie draußen wären.

Das Ergebnis war wirklich krass! 91% würden nämlich in Gefahr geraten.

Dickmann erläuterte:

“Die Savannah-Katze, die doppelt so große Beutetiere jagen könnte, würden 29 weitere heimische Säugetier-Arten gefährden.”

Quelle: https://www.welt.de/wissenschaft/article202615358/Warum-Savannah-Katzen-als-Haustier-keine-gute-Idee-sind.html

Neben den untersuchten Säugetieren, sind auch zahlreiche anderen Tiergruppen durch die Katze bedroht, wie zum Beispiel Vögel, Frösche und Echsen usw.

In Deutschland besteht bei F1-F4 Katzen Meldepflicht.

Der Preis einer Savannah liegt nach Angaben des Interessenverbandes “Savannah Cats Germany” zwischen 1.000€ bis 15.000 €.

Je ähnlicher die Katze der wilden Serval ist, umso teurer ist sie.

8. Ist die Haltung der Savannah sinnvoll oder Tierquälerei?

Die Savannah ist eine sehr junge Rasse.

Aufgrund Ihres Aussehens ist sie zu einem Mode und Prestige Objekt geworden.

Die Haltung dieser Katze ist nicht nur anspruchsvoll, sondern auch sehr umstritten.

Viele Menschen finden, dass die Haltung und Zucht einer Savannah Tierquälerei sei. Grund dafür ist, dass die ersten Generationen einen großen Raubtieranteil haben.

Der Raubtieranteil ergibt sich aus der Angabe der Filialgeneration.

Photo 216055917 © Alberto Jorrin Rodriguez | Dreamstime.com

Je größer die Zahl hinter dem “F”, desto weiter ist die Katze von seinem Wildkatzen-Fortfahren entfernt.

Erst die F5 Generation eignet sich für die Haltung.

F1 bis F4 gelten als Hybrid-Rassen und fallen in Deutschland unter das Artenschutzgesetz.

Bei diesen Generationen kann das Wildtiersein zu stark zum Vorschein kommen und dies ist der Grund dafür.

F5 sind lebhafte und gesellige Katzen. Sie sind selbstbewusst und fauchen öfter als eine gewöhnliche Hauskatze.

Tierzüchter sehen diesen “Trend” zur Privathaltung solcher Katzen als problematisch.

Sie werden aus dem Ausland importiert und als Hobbyzucht gezüchtet, deshalb gibt es keine Zahlen, wie viele von ihnen in Deutschland gehalten werden.

Der Tierschutzbund erklärt:

“Der Nachwuchs bekommt von seinen Eltern einen genetischen Mix mit, der von Individuum zu Individuum sehr unterschiedlich ausfallen kann.”

Quelle: https://www.rnd.de/wissen/savannah-katzen-in-deutschland-steigt-die-nachfrage-nach-wildkatzen-EKBT7O7D3ULZZABQAQB5XQYVCA.html

Wenn sie frei herumlaufen würden, dann können sie für viele Tiere eine große Gefahr darstellen, wie auch die australische Studie ergeben hatte, die ich oben genannt hatte.

9. Savannah Kaufen

Bei einer Savannah der niedrigen Generation musst du mit mindestens 1.000€ rechnen.

Je aufsteigender das Gen und die Wurfgröße sind, können es auch über 10.000€ werden.

Der Züchter, bei dem du die Katze kaufst, sollte über ausreichend Fachwissen und Katzengenetik verfügen.

Er sollte ebenfalls Mitglied beim Zuchtverein sein.

Bei solch einem Züchter werden nämlich regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen gemacht, die Tiere bekommen eine artgerechte Ernährung und die Haltebedingungen sind dementsprechend richtig.

Die Babys müssen mindestens 12 Wochen bei der Mutter bleiben, bevor sie zum neuen Herrchen oder Frauchen kommen.

10. Typische Krankheiten

Die Savannah ist bislang eine sehr gesunde Katzenrasse, das liegt daran, dass der Genpool ziemlich groß ist und die Serval ebenfalls einbezogen ist.

Rassetypische Krankheiten sind bislang nicht bekannt.

Bei den Impfungen sollte man insbesondere bei den ersten Generationen darauf achten, dass die Savannah Katzen nur mit Totimpfstoff geimpft werden.

Fazit – Savannah adoptieren oder kaufen?

Die Savannah ist also eine sehr “moderne” Katzenrasse. Sie ist sehr neugierig, selbstbewusst und liebevoll.

F1 bis F4 Savannah Katzen sind in Deutschland meldepflichtig und in manchen Bundesländern sogar genehmigungspflichtig. Grund dafür ist, dass diese Katzen noch etwas vom Wildtiersein haben.

Die Savannah ist nicht für Katzenanfänger geeignet, wenn du dir also so eine Katze zulegen möchtest, dann musst du auf jeden Fall Erfahrung mit der Haltung von Katzen haben und dich davor gut mit dieser Rasse auseinandersetzen.

Victoria Di Poi

,,Tiere sind sehr faszinierende Lebewesen. Sie können uns so viel geben und wir können sehr viel von ihnen lernen.“

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