Was essen Eidechsen? Ein Ratgeber zur Fütterung


Was essen Eidechsen? Das ist eine gute Frage! Ich habe Mal ein bisschen nachgeschaut, um dir eine Antwort zu geben und habe auch eine gefunden! In diesem Artikel werden ich dir alles wichtige Aufzeigen.

Egal ob du eine Eidechse gefunden hast oder dir eine zulegen möchtest. Nach diesem Artikel weist du definitiv, was Eidechsen essen.

Was essen Eidechsen? Eidechsen essen vor allem Insekten wie Ameisen, Wanzen, Larven, Heuschrecken und Spinnen. Trinken tun sie von Tau- und Regentropfen.

Eidechsen essen also hauptsächlich Insekten. Doch was essen sie noch? Und wie füttert man die Tiere richtig?

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Was essen Eidechsen?

Die meisten Echsenarten sind nicht wirklich wählerisch, was die Nahrung betrifft. Sie essen nämlich nahezu alle Wirbellose und Gliederfüßler. Wie auch bei den Schlangen, gibt es auch bei den Echsen Nahrungsspezialisten, die für die Terrarienpflege nicht geeignet sind.

Die meisten Echsen setzen zur Nahrungssuche die Kombination das Jacobsonsche Organ ein, was die Riechleistung der Nase übertrifft.

In einem Terrarium kann man beobachten wie ein Gecko wenige Zentimeter von einem, sich nicht bewegenden Insekt sitzt. Wenn sich dieses bewegt, dann wird es sofort gefressen.

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Dieses Verhalten haben jedoch nicht alle Echsen. Viele Glattechsen nehmen zum Beispiel auch bewegungslose Gliederfüßler als Futter wahr.

Die eigentliche Erbauung und Behandlung der Nahrung sind bei vielen Echsen unterschiedlich. Chamäleons schießen ihre Nahrung zum Beispiel mit der Zunge auf lange Distanz und schlucken sie.

Skinke und andere Echsen stoßen mit der Schnauze zu.

Je nach Art und vor allem je nach ihrer Größe sollte man Echsen von einmal bis zweimal wöchentlich Futter anbieten. Vor allem junge Tiere sollten einmal am Tag Futter bekommen.

Geeignet sind verschiedene Grillenarten, Heimchen, Obstfliegen, Fliegen, deren Maden, verschiedene Würmerarten, Käfer usw.

Die Naturschutzgesetze sollten jedoch befolgt werden und es dürfen keine giftigen Futtertiere verabreicht werden.

Die oben genannten Tiere kann man kaufen. Manche der wirbellosen Tiere kann man sogar züchten. Das kann von Vorteil sein, da dann immer genügend Nahrung vorhanden ist.

Einige Futtertiere können sich in den Terrarien sofort verstecken, deshalb ist es besser sie in geeigneten Behältern oder direkt von der Pinzette anzubieten.

Du kannst dem Tier auch vegetarische Nahrung anbieten. Das kannst du direkt auf einem Teller oder in einer Schale legen und in das Terrarium geben.

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Das Futter solltest du nicht erst Abends in das Terrarium geben.

Viele Vegetarier essen auch gerne vertrocknetes oder angewelktes, trotzdem beziehen gerade diese Tiere auch einen Großteil der benötigten Flüssigkeit aus der frischen, grünen Nahrung.

Für vegetarische Echsen eignen sich besonders Wildkräuter wie Blätter und Blüten vom Löwenzahn, Kleesorten, Brennnessel.

Katzenminze in der Natur

Du kannst ihm auch Gemüse wie Zucchini, Mohrrüben oder Kürbis. Allerdings nur gerieben.

Am besten ist es, wenn du dem Tier nur selbst angebaute oder Bio-Produkte anbietest, denn viel Gemüse vor allem aus Südeuropa ist mit verschiedenen Giften belastet.

Quelle: https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/aquaristik-terraristik/echsen/ernaehrung-von-echsen-im-terrarium

Eidechsen essen also viele verschiedene Insekten. Es gibt jedoch auch hier, wie bei uns Menschen, vegetarische Exemplare, die Gemüse oder Wildkräuter zu sich nehmen.

Hast du schonmal davon gehört, dass Eidechsen und auch andere Reptilien, die harmlos wirken, gefährlich sein können?

Welche Reptilien können gefährlich sein?

Schildkröten, Eidechsen oder Schlangen können bei Kindern schwere Krankheiten hervorrufen.

Reptilien können Kinder mit Krankheiten infizieren, die manchmal auch tödlich enden können.

Besonders Schildkröten und Leguane sind gefährlich, das haben französische Wissenschaftler in zwei Studien herausgefunden.

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Diese Tiere können eine Salmonelleninfektion verursachen oder sogar zu eine Hirnhautentzündung hervorrufen.

Bei einer Studie kam raus, dass von 77 Fällen einer Infektion bei Kleinkindern, drei der betroffenen Kindern starben. Zwei davon hatten Salmonellose, die schweren Durchfall und hohes Fieber hervorruft und ein Baby starb an einer Hirnhautentzündung.

Die meisten der Kinder, die erkrankt sind, hatten Kontakt zu Leguanen und Schildkröten. In anderen Fällen wurden die Infektionen durch andere Reptilien, wie Beispielsweise Schlangen hervorgerufen.

Salmonellen können manchmal mehrere Wochen überleben und können nicht nur durch direkten Kontakt übertragen werden, sondern auch durch die Luft oder über die Hände der Menschen, die Kontakt mit dem Tier hatten.

Viele Reptilien können auch durch das Gift oder der Körperkraft gefährlich werden. Die Gefahrtiervorordnungen der einzelnen Bundesländer weichen voneinander ab, in der Hälfte der Länder gibt es keine Beschränkungen.

Das Verletzungspotential durch große Würgeschlangen oder Leguane ist nicht zu unterschätzen, immer wieder gibt es Vorfälle, bei denen Menschen sterben.

Das Robert-Koch-Institut, welches 2013 bestätigte, dass die durch Reptilien verursachten Infektionen vor allem für Säuglinge gefährlich sein können, schreibt:

“In der Bevölkerung sind die daraus resultierenden Infektionsrisiken bis heute z wenig bekannt. Beim Kauf von Schlangen, Bartagamen, Geckos, Chamäleons und anderen Reptilien Träger und Ausscheider von Salmonellen sind. Eine Infektion erfolgt direkt über körperlichen Kontakt mit Reptilien oder indirekt über den Kontakt mit Gegenständen, die von Familienmitgliedern oder durch Reptilien kontaminiert wurden.”

Quelle: https://www.peta.de/reptilien-kaufen

Manche Reptilien können also gefährlich werden, vor allem für Kinder. Doch welche Terrarientiere sind für Anfänger geeignet und somit auch nicht gefährlich?

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Welche Terrarientiere sind für Anfänger geeignet?

Also eins sollte dir klar sein, wenn du ein Terrarientier als Haustier haben möchtest. Reptilien sind keine Kuscheltiere!

Reptilien sind zwar pflegeleichter als viele anderen Haustiere, trotzdem benötigen sie spezifische Lebensbedingungen, die von Art zu Art unterschiedlich sind.

Aus diesem Grund solltest du dich vorerst genau mit dem Reptil befassen, welches du haben möchtest und dir davor auch gut überlegen, ob die Haltung eines solchen Tieres überhaupt das Richtige für dich ist.

Reptilien sind, wie vorhin schon erwähnt, nicht zum Kuscheln da. Sie sollten nur vom Terrarium geholt werden, wenn sie zum Arzt gebracht werden müssen.

Sie sind oft sehr empfindlich und der plötzliche Kontakt mit Menschen kann sehr verschreckend sein und sogar zum plötzlichen Tod führen.

Solltest du Kinder im Haus haben, ist es wichtig, dass sie keinen Zugriff auf das Terrarium haben.

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Grund dafür sind Bakterien, wie Salmonellen, die sehr leicht von Reptilien übertragen werden können. Da Kinder unter 5 Jahren ein nicht gut ausgeprägtes Immunsystem haben, sollte man sie vom Reptil und dessen Terrarium fernhalten.

Das Wichtigste bei der Haltung von Reptilien ist die Ausstattung und Einrichtung des Terrariums. Die Umgebung sollte dem natürlichen Lebensraum des Tieres ähneln.

Das tropische Klima sollte ebenfalls durch Wärmeeinrichtungen und speziellen Lampen stimuliert werden.

Die Pflege des Terrariums ist also äußerst wichtigste und man benötigt Zeit dafür.

Jede Tierart benötigt einen unterschiedlich großen Platz. Wichtig ist also, dass bevor du ein Terrarium hast, du bereits weißt welches Tier du darin halten möchtest.

Es gibt verschiedene Arten von Terrarien: Trockenterrarium, Regenwaldterrarium, Waldterrarium und Aquaterrarium. Je nachdem in welchem natürlichen Lebensraum das Tier lebt, muss ein dazu passendes Terrarium gekauft werden.

Die Bodengründe sind ebenfalls unterschiedlich. Man unterscheiden sie in Sand, Span oder Humus Bodengründe.

Viele Terrarien benötigen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, diese kann man durch bestimmte Einrichtungen, wie Druckluftsprüher erzeugen.

Da viele Tiere nachtaktiv sind, ist es wichtig, dass mit Hilfe einer Zeitschaltur und den Lichteinrichtungen Tag und Nacht nachgestellt wird.

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Da Reptilien sehr scheue Tiere sind, ist es gut dem Tier Verstecke und Höhlen einzubauen, um Rückzugsorte zu ermöglichen.

Echsen, Leguane, Geckos, Landschildkröten, Spinnen, Nattern und Schlangen sind für Einsteiger empfehlenswert, da sie relativ pflegeleicht sind.

Reptilien sind ziemlich pflegeleicht, sie brauchen im Gegensatz zu vielen anderen Haustieren keine physische oder emotionale Nähe. Futter benötigen sie meistens ebenso nur einmal in der Woche. Dafür benötigst du deutlich mehr Zeit für die Pflege des Terrariums.

Viele Reptilien stehen unter Artenschutz und werden nach Deutschland geschmuggelt. Wenn du dir also so ein Tier ohne eine Genehmigung holst, machst du dich strafbar.

Um das zu vermeiden, solltest du Reptilien niemals im Ausland oder im Internet kaufen.

Bevor du es kaufst, musst du dich informieren, ob dein Reptil artgeschützt ist und du solltest vom Verkäufer bestimmte Papiere bekommen.

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Wie du beim Lesen bestimmt schon gemerkt hast, eignen sich Reptilien eher als Hobby anstatt als liebes und süßes Haustier. Wenn du dafür bereit bist und dich das allen angesprochen hat, dann wünsche ich dir viel Spaß dabei, Reptilien etwas näher kennenzulernen!

Ich hoffe, dass ich dir bei der Frage, was Eidechsen essen, weiterhelfen konnte. Wie du sehen konntest, essen Eidechsen viele unterschiedlichen Insekten, manche sind sogar Vegetarier und essen Gemüse und Wildkräuter.

Weitere Fragen zu “Was essen Eidechsen?”

Was fressen Garten Eidechsen? Sie suchen nach Insekten wie Spinnen und Käfer. Schnecken und Würmer sind ebenfalls ein Beuteschema.

Was brauchen Eidechsen zum Überleben? Eidechsen benötigen vor allem Wärme. Weiterhin benötigen Sie das richtige Futter und Tauwasser. Flächen und Bereiche, wo sie auf Jagd gehen können, sind ebenfalls wichtig.

Victoria Di Poi

,,Tiere sind sehr faszinierende Lebewesen. Sie können uns so viel geben und wir können sehr viel von ihnen lernen.“

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