Was kann man in ein Terrarium setzen? Eine Übersicht!


Was man in ein Terrarium setzen kann, ist eine gute Frage. Es gibt verschiedene Tiere, die man in ein Terrarium setzen kann. Um die Frage jedoch genauer zu beantworten, habe ich ein bisschen recherchiert und die Antwort gefunden.

Was kann man in ein Terrarium setzen? In einem Terrarium kann man viele verschiedene Tiere halten. Dazu gehören Beispielsweise Geckos, Leguane, Schlangen, Echsen und Schildkröten. Doch nicht nur Reptilien kann man in ein Terrarium setzen, auch Amphibien, Wirbellose oder Insekten können darin gehalten werden.

Die Auswahl ist also ziemlich groß. Da Terrarien-Tiere immer beliebter werden, habe ich ein Artikel geschrieben, indem ich dir alle nötigen Informationen gebe, die du brauchst um ein Tier in einem Terrarium zu halten.

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Was kann man in ein Terrarium setzen?

Du möchtest ein Tier haben, hast jedoch nicht viel Zeit und ein Hund oder eine Katze ist dir zu groß? Dann wäre ein Terrarium-Tier perfekt für dich!

Doch nicht jedes Tier, welches du in einem Terrarium halten kannst, passt zu dir, hier erhältst du alle nötigen Informationen über Terrarien, die Haltung der Tiere und erfährst sogar welches Tier am besten zu dir passen könnte.

Die Tiere in einem Terrarium passen perfekt in ein Wohnzimmer, lassen sich gut beobachten und eignen sich für Berufstätige.

Viele Arten, wie Beispielsweise Vogelspinnen, brauchen zusätzlich relativ wenig Platz und können auch in kleinen Wohnungen gehalten werden.

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Die Auswahl der Terrarien ist aber sehr groß, deshalb kann die Entscheidung für eine Tierart oft schwerfallen.

Zudem sollte man beachten, dass manche Tiere unter Artenschutz stehen und man deshalb Genehmigungen und Nachweise für Ihre Haltung braucht.

Reptilien sind die beliebtesten Tiere fürs Terrarium. Neben Schlangen gehören Schildkröten und Echsen auch zu den Reptilien, die du in einem Terrarium halten kannst.

Geckos, Leguane, Chamäleons, Agamen und Stinke sind nur ein Teil der Echsen, die dazu gehören.

Schlangen hingegen lassen sich in drei Gruppen unterteilen: Riesenschlangen, Nattern und Giftschlangen. Giftschlangen sind jedoch nur für erfahrene Tierhalter geeignet.

Wenn Reptilien nicht so dein Ding sind, dann kannst du zwischen Amphibien, Wirbellosen oder Insekten auswählen.

Doch auch hier ist es wichtig zu wissen, dass giftige Tiere gefährlich für Menschen sein können und nicht für Anfänger geeignet sind.

Viele exotischen Tiere mögen vielleicht interessant klingen, das bedeutet jedoch nicht, dass diese für dich geeignet sind.

Viele dieser Tiere sind sehr anspruchsvoll und können Anfänger ziemlich überfordern. Du solltest dich also für ein Tier entscheiden welches kleine Haltungsfehler verzeiht.

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Für Einsteiger sind Kornnattern, Kaiserboa, manche Vogelspinnenarten, ungiftige Skorpione, Baum-und Laubfrösche und Gottesanbeterinnen die perfekten Tiere.

Quelle: https://www.deine-tierwelt.de/magazin/terrarientiere-welches-terrarientier-eignet-sich-fuer-mich/

Je nach Größe des Tieres variiert auch der Platz, den es zum leben benötigt. Wenn du dich zum Beispiel schon entschieden hast wo das Terrarium später stehen soll, kannst du die Auswahl schon eingrenzen.

Informier dich immer über die Haltungsbedingungen, da manche Tierarten sich an warmen Orten nicht wohlfühlen. Die Höhe des Terrariums spielt ebenfalls eine große Rolle, vor allem bei Tieren, die klettern können.

Die Tiere die am wenigsten Platz benötigen sind Vogelspinnen, Insekten, Zwergwürstengeckos, Frösche und Kröten.

Die, die am meisten Platz benötigen sind große Leguanarten, Bartagamen und Riesenschlangen.

Es gibt verschiedene Arten an Terrarien: Regenwaldterrarien, Wüstenterrarien und Aquaterrarien/Paludarium.

Wenn du dich für eine dieser Varianten entschieden hast, dann ist das schon eine große Hilfe bei der Entscheidung des Tieres.

Du solltest ebenfalls wissen, dass Aquaterrarien und Paludarien separat zu betrachten sind. Das Wasser spielt hier, nämlich eine große Rolle bei der Gestaltung. Hier sind der Pflegeaufwand und das nötige technische Verständnis höher als bei den anderen.

Dann solltest du die Frage beantworten, ob du eher auf der Suche nach einem nacht- oder tagaktiven Tier bist.

Du solltest auch bei Terrarientieren den Pflegeaufwand nicht unterschätzen, nicht grundlos wird Terraristik oft von vielen Menschen als Hobby betrachtet.

Die Pflege eines Regenwaldterrariums wird dich in der Woche mehr Zeit kosten als eines Wüstenterrariums, deshalb solltest du auch Spaß an der Pflege des Tieres haben.

Was du ebenfalls noch beachten solltest ist, dass es auch hier, wie bei allen Tieren, Arten gibt die mehr Pflege benötigen als andere.

Zu den pflegeleichten Terrarientieren gehören Taggeckos, Kornnattern, Leopardgeckos, Rotknievogelspinnen, Tausendfüßler und Achatschnecken.

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Die anspruchsvollen Terrarientiere sind Chamäleons, grüne Leguane und grüne Baumpython.

Es gibt also Unmengen an Tieren, die man in einem Terrarium halten kann. Doch auch hier solltest du die Pflege der Tiere nicht unterschätzen und solltest gut darauf achten, welches Tier du dir aussuchst.

Du hast dich für ein Tier entschieden und zufälliger Weise ist es ein Chamäleon? Dann erhältst du im folgenden Artikel alle Informationen zur Haltung dieses Tieres,

Was braucht man um ein Chamäleon zu halten?

Chamäleons sind nicht nur sehr interessante und besonderen Tiere, sie brauchen auch eine spezielle Pflege.

Ein Terrarium kann niemals den natürlichen Lebensraum zu 100 % ersetzen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du dich vor dem Kauf dieses Tieres umfassend über die Haltung informierst.

Es heißt zwar, dass Chamäleons zu den Tieren gehören, die für Anfänger am besten geeignet sind, trotzdem ist die Haltung von Reptilien ganz und gar nicht einfach.

Die richtige Bewässerung ist hier besonders wichtig, genauso wie das Herstellen des perfekten Licht und Temperaturverhältnisses.

Chamäleons sind sehr sensible Tiere, deshalb solltest du dich über ein Tierarzt in deiner Nähe informieren, der sich auch mit Reptilien auskennt. Zusätzlich darfst du nicht vergessen das Tier bei einem Veterinäramt anzumelden.

Es gibt verschiedene Arten an Chamäleons: Jemenchamäleon, Pantherchamäleon, Teppichchamäleon, Dreihornchamäleon und Warzenchamäleon. Was du aber bei allen Chamäleonarten beachten solltest, ist das alle Einzelgänger sind und auch als solche gehalten werden sollten.

Als erstes solltest du das passende Terrarium aussuchen. Dabei solltest du darauf achten, ob die Art des Tieres in seinem normalen Lebensraum auf dem Boden oder in den Bäumen lebt.

Für Baumbewohner gilt als Faustregel eine Größe von 4x KRL (Kopf-Rumpf-Länge, also die Größe des Tieres ohne Schwanz).

Für auf dem Boden lebende Chamäleons gilt: 6x KRL 4x KRL 4xKRL = Länge x Breite x Höhe in cm.

Eine ausreichende Belüftung sollte vorhanden sein.

Wenn du sicherstellen möchtest, dass das Terrarium wirklich den Bedürfnissen deines Chamäleons entspricht, dann kannst du es auch selber bauen.

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Neben der Beleuchtung sollte dein Terrarium auch über eine Wärmelampe und eine UV-Lampe verfügen. Die Beleuchtung sollte dabei außerhalb des Terrariums angebracht werden, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Außerdem sollte diese automatisiert werden, um dem Chamäleon möglichst natürliche Lichtverhältnisse zu ermöglichen.

Messgeräte sind ebenfalls wichtig um die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur überwachen zu können.

Zur Grundausstattung gehören noch Deko-Elemente, welche bei Chamäleons üppiger ausfallen können, um dem Tier viele Rückzugsräume bieten zu können.

Chamäleons fressen Insekten wie Beispielsweise Grille, Heuschrecken und Fliegen. Jungtiere sollten bis zu einem halben Jahr täglich gefüttert werden. Ältere Tiere brauchen das hingegen nicht, sie kommen in der Regel mit drei großen Insekten in der Woche aus.

Sie trinken kein stehendes Wasser. Deshalb sollte das Terrarium regelmäßig mit Wasser besprüht werden, damit das Tier es von den Pflanzen nehmen kann.

Was ebenfalls wichtig ist, ist das Chamäleons sehr stressempfindlich und sensibel gegenüber anderen Lebewesen sind und auch ihrem eigenen Spiegelbild.

Chamäleons gehören also zu den Tieren, die für Anfänger am besten geeignet sind, trotzdem ist die Pflege dieser Tiere garnicht so einfach. Deshalb solltest du dir auch hier gut überlegen, ob du die Zeit dafür hast.

Ein weiteres sehr beliebtes Terrariumtier ist die Schlange, vor allem die Kornnatter. Mehr Infos darüber erhältst du im nächsten Artikel.

Wie hält man eine Kornnatter?

Wenn du dir eine Schlange anschaffen möchtest, dann musst du ausreichend Kenntnisse darüber haben, wie du das Terrarium richtig einrichtest und wie du diese füttern musst.

Die Kornnatter ist die am meisten in Terrarien gehaltene Schlange, sie ist auch für Anfänger gut geeignet, da sie eine einfache Haltungsweise mit sich bringt.

Kornnattern sind die farblich attraktivsten Schlangen die es gibt. Sie haben eine bräunliche bis rote Fleckenzeichnung auf einem grauen, braunen bis orangenen Grund. Auf dem Kopf ist eine V-förmige Zeichnung vorhanden.

Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich entlang der amerikanischen Küste von Mexico bis Washington. Da ihre durchschnittliche Länge 90 bis 130 cm, ist es eine relativ kleine Schlange.

Kornnattern sind dämmerungs- und nachtaktiv. In der Frühlingszeit sind sie auch am Tag aktiv, sie können 12 bis 15 Jahre alt werden, der Rekord liegt bei 25 Jahren!

Die Terrariengröße für eine erwachsene Kernnatter sollte die Maße von 100x 50x 70 cm nicht überschreiten. Es sollte also mindestens so breit und hoch sein, wie die Schlange lang ist.

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Klettermöglichkeiten im Terrarium sind sehr wichtig, damit die Schlange den Raum auch nutzen kann.

Sehr wichtig ist ebenfalls, dass du darauf achtest, dass im Terrarium keine Lücken oder undichte Stellen vorhanden sind. Diese Schlangen sind nämlich sehr gut beim Ausbrechen!

Das Terrarium sollte am besten eher trocken gehalten werden. Der Bodengrund sollte aus Terrarienerde, Rindenmulch, Borkenstreu oder aus feinkörnigem Kies bestehen und in der Tiefe leicht feucht sein.

Es ist sehr wichtig der Schlange die optimale Temperatur zu bieten, da ansonsten ihr Stoffwechsel nicht funktioniert. Die Tagestemperatur sollte aus 24 bis 27 °C bestehen und in der Nacht sollte diese um 5 °C fallen.

Um die perfekte Wärme zu halten, kannst du ein oder zwei Glühbirnen mit 40 bis 60 Watt nutzen.

Ich hoffe, dass ich dir bei der Frage, was man in einem Terrarium setzen kann weiterhelfen konnte. Wie du gesehen hast, kannst du ganz viele verschiedene Reptilien, Insekten, Amphibien und Wirbellose setzen. Fakt ist: egal für welches Tier du dich entscheidest, ob Hund, Katze, Insekt, Reptilien, jedes Tier braucht seinen Aufwand und um jedes Tier musst du dich gut kümmern!

Weitere Fragen zu “Was kann man in ein Terrarium setzen?”

Welche Echsen für Anfänger? Bei den Leguanarten sind vor allem die kleinen Arten, so wie Erdleguane, Maskenleguane sowie einige Stachelleguane gut für Einsteiger geeignet.

Welche Reptilien eignen sich für Anfänger? Die besten Reptilien Arten, die für Anfänger geeignet sind, sind Bartagamen, Anblies, Leopardgeckos, Vogelspinnenarten, ungiftige Skorpione, Baum- und Laubfrösche.

Victoria Di Poi

,,Tiere sind sehr faszinierende Lebewesen. Sie können uns so viel geben und wir können sehr viel von ihnen lernen.“

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