Welches Tier zählt zu den Haustieren? Eine Übersicht!


Welches Tier zu den Haustieren zählt, ist eine Frage, die ich mir auch öfters gestellt hab. Diese Frage ist jedoch nicht einfach zu beantworten. Ich habe mich aber etwas informiert, um dir eine Antwort zu geben und habe auch eine gefunden.

Welches Tier zählt zu den Haustieren? Zu den Haustieren gehören alle Tiere, die keinen wirtschaftlichen Nutzen erbringen. Das sind meist domestizierte und nicht domestizierte Tiere wie Katzen, Kaninchen, Fische, Reptilien, Spinnen und viele mehr.

Die Antwort ist also eher etwas komplex. Denn um Haustiere von den anderen Kategorien unterscheiden zu können, muss man diese erst mal kennen. Welche die Kategorien sind und worum es sich dabei genau handelt, erfährst du im folgenden Artikel.

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Welches Tier zählt zu den Haustieren?

Haustiere sind etwas sehr Schönes und wertvolles. Doch warum gibt es überhaupt Haustiere? Und wie kam es dazu?

Zunächst einmal wird zwischen Heimtieren, Haustieren und Nutztieren unterschieden.

Nutztiere wurden domestiziert, da sich der Mensch von deren Haltung einen Nutzen versprach. Alle in der Landwirtschaft genutzten Haustierarten und Haustierrassen gehören dazu. Aber dazu zählen auch Tiere, die wegen deren Fell als Wolllieferanten oder auf andere Art und Weise nützlich waren.

Als letztes kommen noch die Honigbienen oder speziell fürs Labor gezüchtete Tierrassen. Ein Tier wird zum Nutztier, wenn es zu einem Zweck domestiziert wurde, um dem Menschen durch seine Arbeitsleistung von Nutzen zu sein.

Also wenn es zum Zweck um tierische Produkte wie Wolle, Milch oder Eier zu erhalten oder um Bestandteile seines Körpers zu Ernährungs- oder Bekleidungszwecken gehalten wird.

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Zu Nutztieren gehören Beispielsweise Kühe, Schafe, Hühner usw. Eigentlich gehören Laborratten und Mäuse auch zu den Nutztieren, obwohl sie heute auch als Heimtiere benutzt werden.

Dann gibt es die Haustiere.

Neben den Nutztierarten und Rassen zählen auch alle aus Liebhaberei domestizierten Tierarten zu den Haustieren. Unter anderen werden auch Wildvögel gefangen, gezähmt und gezüchtet.

Von anderen Haustieren wurden Rassen gezüchtet, die aus menschlicher Sichtweise keinen Nutzen mehr erbringen können, wie zum Beispiel Schoßhündchen. Zu den Haustieren gehören also Vögel, Fische, Hunde, Katzen, Pferde, Kaninchen usw.

Als letztes gibt es die Heimtiere. Das sind Tiere, die dafür geeignet sind um mit Menschen unter einem Dach zu leben. Es gibt keine strickte Trennung zwischen Heim- und Haustieren. Ein Blindenhund ist also Beispielsweise ein Nutz-, Heim- und Haustier. In vielen Haushalten werden auch nicht domestizierte Tiere gehalten wie Schlangen oder Vogelspinnen.

Quelle: https://www.demokratiewebstatt.at/thema/haben-tiere-rechte/haustier-heimtier-nutztier-oder-wildtier/

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Zu den Haustieren gehören also alle Tiere, die keinen Nutzen erbringen wie Katzen, Kaninchen und Fische, aber auch gleichzeitig welche die sehr wohl “nützlich” sind.

Falls es dich interessiert, erfährst du im folgenden Artikel welches das älteste Haustier ist.

Welches ist das älteste Haustier?

Das älteste Haustier ist der Hund, dies belegt der Fund eines Hundeschädels aus Sibirien, welcher 33 000 Jahre alt ist. In einer belgischen Höhle wurden sogar 36 000 Jahre alte Hundeknochen gefunden.

Es wird davon ausgegangen, dass Wölfe sehr früh die Nähe des Menschen gesucht haben. Anfangs war es, weil sie hofften in deren Nähe Essen zu finden. Auf diese Weise wurden die ersten Wolfswelpen mit der Hand aufgezogen. Die Menschen begriffen schnell, dass diese Tiere intelligent sind und man ihnen etwas beibringen kann.

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Haushunde entstanden durch die Artbildung. Im Laufe der Zeit bildet sich eine neue Art des Tieres. Während dieses Prozesses verschwindet ein Merkmal und es bildet sich ein neues. Dies wird als Domestizierung bezeichnet.

Quelle: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.die-ersten-haustiere-der-menschen-wie-wir-auf-den-hund-gekommen-sind.39a676b8-05ca-4db3-948e-ca156e276d5f.html

Anfangs unterschied sich der Hund nicht vom Wolf.

Nur sein Verhalten war anders. Danach haben sich optische Merkmale ebenfalls verändert. Die Entwicklung von Wolf zu Haushund erklärt die Bindung und die Beziehung zum Menschen.

Hunde wurden jedoch nicht in allen Ländern gleich behandelt. In Ägypten waren sie heilig. Sie hatten sogar einen eigenen Diener und trugen teuren Schmuck. Nur Pharaonen durften einen reinrassigen Hund haben und wenn sie starben, dann wurden sie manchmal sogar mit dem eigenen Hund begraben.

In Europa wurden Hunde für die Jagt gebraucht. Dies erkennt man durch Malereien, die auf Wänden gefunden worden sind.

Es ist also kein Klischee, dass Hunde die besten Freunde des Menschen sind. Einen Hund zu haben kann in viele Hinsichten eine Bereicherung sein. Doch warum sagt man denn, dass Haustiere “guttun”?

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Warum sind Haustiere gut für uns?

Immer mehr Menschen haben Haustiere, viele haben sogar mehrere. Es gibt eine Reihe von Familien die Tiere zu Hause haben. Vom Hund bis zur Maus und vom Kaninchen bis zur Vogelspinne. Jedes Tier macht uns auf seine Art und Weise irgendwie glücklich.

Ich selber bin mit Tieren aufgewachsen, besitze zwei Katzen und ich muss ehrlich sagen, ich wüsste nicht was ich ohne sie machen würde.

Ich komme nach Hause und sie zeigen mir, auf ihre eigene Art und Weise, dass sie sich freuen. Sie bringen ein bisschen Abwechslung in den Alltag. Nicht grundlos gibt es Studien die belegen, dass Haustiere Stress verringern. Katzen, zum Beispiel, sollen eine beruhigende Wirkung auf Menschen machen.

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Durch Tiere lernt man Verantwortung zu übernehmen. Man sagt ja, dass bevor man ein Kind hat, man sich ein Haustier anschaffen sollte. Und das stimmt. Haustiere sind irgendwie wie Kinder. Wenn sie krank sind, dann muss man sie zum Arzt bringen, man muss sie füttern, sich um sie kümmern und sie brauchen oft Aufmerksamkeit.

Hunde bringen etwas Bewegung und Disziplin. Egal ob es regnet, hagelt oder schneit, ob es fünf Uhr nachmittags oder fünf Uhr morgens ist. Mit einem Hund musst du mehrmals herausgehen, bei großen Hunden sind es sogar ziemlich lange Spaziergänge, denn sie brauchen viel Auslauf.

Tiere machen sogar gesund. Laut Studien haben Menschen mit Haustieren einen weniger hohen Blutdruck und das Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen sinkt.

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Durch Haustiere findet man schneller Kontakt zu anderen Menschen. Wenn man Beispielsweise einen Hund hat und man mit ihm Gassi geht, wird man oft von anderen Hundebesitzern angesprochen und so kommt man ins Gespräch. Wer weiß, vielleicht findest du durch einen Hund einen neuen guten Freund oder sogar die Liebe deines Lebens.

Tiere spüren Gefahr, sie merken, wenn es dir nicht gut geht, sie verurteilen dich nicht. Sie sind einfach da und hören dir zu.

Wenn es mir manchmal nicht gut geht und ich weine, dann schleckt meine Katze die Tränen ab, legt sich zu mir und legt ihre Pfote auf meine Hand. Wenn das kein Zeichen ist, dass Tiere irgendwie menschlich sind, wenn nicht sogar besser als Menschen.

Ich hoffe, dass ich dir bei der Frage, welches Tier zu den Haustieren zählt helfen konnte. Wie du gesehen hast zählt mittlerweile fast jedes Tier zum Haustier. Egal ob Hund, Katze, Kaninchen oder Ratte.

Weitere Fragen zu “Welches Tier gehört zum Haustier?”

Welche Tiere darf der Vermieter nicht verbieten? Der Erlaubnisvorbehalt im Mietvertrag gilt nur für größere Tiere. Grundsätzlich nicht verbieten können Vermieter die Haltung von Kleintieren in der Wohnung.

Welches Tier eignet sich für Berufstätige? Eines der geeignetsten Haustiere für Berufstätige ist die Katze. Man kann sie etwas länger als nur ein paar Stunden allein lassen. Es reicht, wenn sie ein Platz zu schlafen, etwas zu Essen, zu trinken und zu Spielen hat.

Victoria Di Poi

,,Tiere sind sehr faszinierende Lebewesen. Sie können uns so viel geben und wir können sehr viel von ihnen lernen.“

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