Wie viel kostet eine Bengalkatze? Eine Übersicht!


Wie viel kostet eine Bengalkatze? Bengalkatzen sehen aus wie kleine Leoparden und stammen tatsächlich auch von Wildkatzen.

Nachdem die Genetikerin Jean Mill 1999 um die Rettung der bedrohten asiatischen Wildkatze kämpfte, kreuzte sie deren Gene mit der von kurzhaarigen Hauskatzen.

Deshalb ist die Bengalkatze auch nicht wirklich bedrohlich, sondern schmust sehr gerne, kommuniziert regelrecht mit seinem Herrschen und liebt es geistig gefordert zu werden. Genau diese Eigenschaften erklären ihre Beliebtheit, aber wie viel kostet eine Bengalkatze? Eine Übersicht! 

Wie viel kostet eine Bengalkatze? Bengalkatzen kosten zwischen 1000 und 1500 Euro, ein Zuchttier 2000 bis 2500 Euro und Schaukatzen etwas mehr. Der hohe Preis setzt sich aus vielen notwendigen Materialien und Vorkehrungen für die Bengalkatzen zusammen. Dennoch findest du auch einige Bengalkatzen für günstigere Preise, was aber nichts Gutes bedeuten muss.

Hier siehst du ganz klar, die Bengalkatzen haben hohe Kosten und wenn sie mal für weniger Geld angeboten werden, solltest du das hinterfragen, statt auf das Schnäppchen einzugehen. Damit du auch wirklich verstehst, weshalb Bengalkatzen ihren hohen Preis wert sind, zeige ich dir einmal woher die Kosten stammen. 

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Die Kosten einer Bengalkatze erklärt 

Für einige Züchter ist ein Katzenwurf nicht wirklich eine direkte Einnahmequelle für ihren Lebensunterhalt, sondern ein teures Hobby, dessen Preis auch im Ergebnis ihrer Zucht steckt.

So solltest du etwa wissen, dass allein viel Geld darein fließt, sich das geeignete Wissen zur Zucht anzuschaffen. Schließlich ist die Zucht von Bengalkatzen für manch einen, ein Prozess von harter und detaillierter Arbeit und der Wurf, eine Veranschaulichung vieler ausgewählter Eigenschaften, einer Bengalkatze. 

Deshalb unterscheiden die Züchter auch in drei Kategorien, die für eine Bestimmung des Preises genutzt werden: 

Das Liebhabertier soll eigentlich für die meisten nicht unterscheidbar vom Zuchttier sein, wird aber von der weiteren Züchtung ausgeschlossen. Das soll nicht etwa an der Schönheit oder am Charakter der Bengalkatze liegen, sondern an einigen fehlenden Eigenschaften, die dem Züchter wichtig sind.

Deshalb ist das Liebhabertier trotz seiner sehr hohen Qualität, die günstige Option, mit einem Preis der etwa von 1000 Euro bis 1500 Euro geht. 

Das Zuchttier ist fast ideal für die Züchtung und vertritt mit minimalen Abweichungen, nahezu alle vom Züchter gewünschten Eigenschaften. Deshalb wird diese Bengalkatze auch weiter für die Zucht angewendet, durch den Züchter oder etwa den neuen Besitzer.

Entsprechend ist für ein Zuchttier der geforderte Preis mindestens um 1000 Euro höher als bei dem Liebhabertier. 

Das Schautier ist sozusagen, worauf jeder Züchter abzielt. Diese Bengalkatze ist nahezu perfekt und wird deshalb nicht selten als Ausstellungsstück bezeichnet. Hier ist der Preis ebenfalls höher, im Vergleich zu dem Liebhaber- und dem Zuchttier. 

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Jetzt fragst du dich bestimmt, weshalb sich jemand die teuerste Version der Bengalkatze holen würde, wenn das Liebhabetier doch kaum unterscheidbar sein soll.

Wie bereits erklärt, gibt es einige, die in der Züchtung der perfekten Bengalkatze, ein teures Hobby gefunden haben. So kaufen sich vermutlich die Menschen ein Schautier, die selbst züchten wollen und es somit auf die ideale Voraussetzung abgesehen haben.  

Aber was macht die Bengalkatze denn so teuer? Ich habe mir genau angeschaut, welche Kosten auf einem Züchter zukommen und hier für dich zusammengefasst: 

  • Arztbesuche mit der Katze – 50 Euro 
  • Leukose Test – 70 Euro 
  • Fremddeckung (Wenn sich ein Züchter für den idealen Wurf, einen geeigneten Kater von einer fremden Person aussucht) – 1000 bis 1500 Euro 
  • Suche nach Züchtern – 50 Euro 
  • Hin- und Rückfahrten zu den Züchtern – 250 Euro 
  • Ultraschall für die Wurfstärke – 160 Euro 
  • Zusatzernährung der trächtigen Katze – 200 Euro 
  • Geburtshilfsmittel – 150 Euro 
  • Jungtierernährung von etwa Woche 4 bis 15 – 800 Euro 
  • Wurmkur und Impfung – 500 Euro 
  • Stammbaum, Ahnentafel, Fotos und Visitenkarte – 316 Euro 
  • Sonstiges (Spielzeug, Beratungsgespräche…) – 250 Euro 

Das sind dann etwas mehr als 4000 Euro, die der Züchter bei einem Wurf von vier Katzenbabys investieren muss, damit die Bengalkatzen nicht nur schön aussehen, sondern auch gesund und zufrieden sind. 

Deshalb solltest du einem Züchter mit niedrigen Preisen nicht gleich trauen. Denn obwohl hier weniger Geld gefordert wird, geht es diesem Züchter vermutlich mehr um dein Geld, als um das Wohlergehen der Bengalkatze.  

Quelle: https://www.bengal-welt.de/Katzenkauf/Preis-der-Bengal/ 

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Wie sind Bengalkatzen? 

Wie sind die Bengalkatzen? Solltest du dir eine zulegen?

Wenn du darüber nachgedacht hast, eine Bengalkatze zu kaufen, musst du zumindest etwas über ihren Charakter kennen, denn die kleinen Vierbeiner sind so gar nicht, wie sie aussehen.  

Ihr getupftes oder marmoriertes Fell erinnert an einen Leoparden, als wäre die Bengalkatze eine Miniatur des Jägers, während Tigerstreifen eher unerwünscht sind. Dabei pflegt sie ihr Fell gründlich, freut sich aber übers gebürstet werden, also verwöhne sie immer mal wieder. 

Verschmust, verspielt und besonders anhänglich wird die Bengalkatze, wenn du sie gut behandelst. Sie ist clever und unternehmungslustig, weshalb sie immer mal wieder geistig gefordert werden muss und auch mal mit ihrem Gurren und Miauen darauf aufmerksam macht.

Bengalkatzen sind nämlich auch besonders beliebt, weil sie mit ihren Besitzern gerne mal Kommunizieren.  

Wenn du bereits weißt, dass deine Zeit für die besonders aktive und sportliche Bengalkatze, nur begrenzt sein wird, solltest du auf jeden Fall über eine weitere nachdenken. Denn für Unterhaltung muss gesorgt sein, auch durch genügend Spielzeug und Klettermöglichkeiten. 

Zudem ist es erstaunlich, dass Bengalkatzen Wasser lieben! 

Quelle: https://www.fressnapf.de/ratgeber/katze/rasseportraits/bengalkatze 

Die Haltung der Bengalkatze 

Die erste bis vierte Generation der Bengalkatze, unterliegt dem Artenschutzgesetz, da sie ein direkter Nachkomme der Wildkatze ist. Deshalb hat das Bundesamt für Naturschutz festgelegt, dass ein Außenhege von mindestens 15m2 gegeben sein muss.  

Weil ihr Wesen ab der fünften Generation eher Katzenrassen gleicht, die kein Wildkatzenblut in sich tragen, darf sie genau wie andere Artgenossen gehalten werden. Das bedeutet für dich, dass die Bengalkatze dennoch einen sicheren Auslauf kriegen muss, wird sie als Hauskatze gehalten, muss der Balkon vernetzt sein.  

Hiervon rate ich dir aber ab, denn wie bereits erklärt, sind Bengalkatzen unternehmungslustig und sehr aktiv. Demnach wäre eine reine Wohnungshaltung eigentlich eine Einschränkung ihres Wesens. 

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Auch noch interessant ist, dass viele Besitzer mit ihrer Bengalkatze ein Clicker-Trainig zum Lernen von Tricks und Kunststücken machen.

Hierbei wird dann geklickt, wenn die Katze das gewünschte Verhalten oder Reaktion an den Tag legt. Auf eine körperliche Einwirkung oder Korrektur wird verzichtet. Nachdem Klicken gibt es sofort eine Belohnung, um das Klicken mit etwas Positiven für die Katze zu verbinden.

So versteht die Katze, was genau von ihr gewünscht wird. Das Prinzip beruht auf die Fokussierung gewünschter Eigenschaften, die dann durch eine Belohnung gefördert werden.  

Zudem erinnert die wiederholte Durchführung an den pawlowschen Hund. Hierbei wurde durch eine Glocke signalisiert, dass es gleich etwas zu Essen gibt.

Nach einiger Zeit musste der Hund die Glocke nur hören und schon wurde sein Speichelfluss ausgelöst. Er hatte das Läuten der Glocken, mit dem Futter darauf, unterbewusst verbunden und reagierte bereits aus Gewohnheit. 

Quelle: https://www.fressnapf.de/ratgeber/katze/rasseportraits/bengalkatze 

Weitere Fragen zu *Wie viel kostet eine Bengalkatze* 

Wie alt kann eine Bengalkatze werden? Bengalkatzen werden durchschnittlich 15 Jahre alt, können aber auch 16 Jahre leben. Ab 12 Jahren sind sie bereits alt und demnach anfälliger für Krankheiten. Zudem verlieren Bengalkatzen häufig durch ihre Neugierde und Furchtlosigkeit auch früher ihr Leben. 

Wie groß kann eine Bengalkatze werden? Während eine Bengalkatze im Durchschnitt vier Kilo wiegt, wiegen Kater bis zu fünf Kilo. Sie haben eine Schulterhöhe von etwa 40 cm und werden um die 110 cm lang. 

Nupelda Bicen

„In einer ausgewogenen Gesellschaft, setzt man sich für die ein, die keine eigene Stimme haben: Indem Fall sind das die Tiere unter uns! Erfahre worauf es bei einer artgerechten Haltung ankommt, verstehe Zeichen zu deuten und ermögliche so, ein gesundes miteinander von Tier und Mensch. „

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