Wie viel kostet Katzenfutter im Monat? Eine Kostenübersicht!


Wenn man sich eine Katze anschafft, muss man nicht nur Spielzeug und Ausstattung kaufen, sondern selbstverständlich auch Katzenfutter. Und wie viel Katzenfutter im Monat kostet, das klären wir heute!

Es gibt viele verschiedene Arten von Katzenfutter, von Trocken bis Nassfutter zu Leckerlis für zwischen durch. In diesem Artikel findest du alle Kosten.

Wie viel kostet Katzenfutter im Monat? Durchschnittlich geben deutsche Katzenbesitzer 30-50 Euro im Monat für Katzenfutter aus, jedoch kann diese Summe variieren von der jeweiligen Katze.

Wie viel dich also Katzenfutter im Monat kostet, ist schwer zu sagen, da es auf viele verschiedene Aspekte ankommt.

Manche Katzen können sehr hungrig sein, andere Katzen brauchen spezielles Futter. Wie genau du beurteilen kannst, wie viel Geld du ausgeben musst, erfährst du im folgenden Text.

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Faktoren für die Kosten von Katzenfutter

Zunächst sollten wir uns angucken, welche Art der Ernährung Katzen allgemein brauchen.

Katzen, die draußen leben und sich selbst versorgen, ernähren sich hauptsächlich von kleinen Wirbeltieren wie Mäusen.

Zwischen zehn bis 20 Mäuse sollen Freigänger Katzen am Tag zu sich nehmen.

Eine normale Hauskatze muss die nötigen Vitamine und Nährstoffe durch ihren Besitzer bekommen. Wichtig ist dabei den Stoffwechsel zu berücksichtigen und die Tatsache, dass Katzen sich durch Fleisch ernähren.

Ebenfalls ist wichtig, dass Katzen, im Vergleich zu anderen Säugetieren, mehr Protein und Aminosäuren benötigen.

Also sollte man seine Katze auf jeden Fall nicht vegetarisch ernähren.

Man kann Katzenfutter zwar selbst herstellen, jedoch braucht dies viel Wissen und Beratung, beispielsweise beim Tierarzt. Verglichen mit fertigem Katzenfutter ist, das selbst machen vermutlich auch um einiges teurer.

Katzenfutter aus Fleischstücken

Grundsätzlich gibt es verschiedene Futterarten, für jede Altersgruppe. Man unterscheidet dabei zwischen Nassfutter mit 70-80 Prozent Wassergehalt und Trockenfutter mit 12 Prozent und weniger Wassergehalt.

Nassfutter hat den Vorteil, dass der Flüssigkeitsbedarf von Katzen dadurch leichter gedeckt wird, da Katzen ohnehin zu wenig Wasser trinken. Trockenfutter ist dafür länger haltbarer und die Katze kann selbst entscheiden, wann und wie viel sie isst. Trotzdem muss man sicherstellen, dass die Katze genug Wasser zu sich nimmt.

Auch muss man auf das Gewicht der Katze achten, damit keine gesundheitlichen Probleme entstehen.

Außerdem solltest du deiner ausgewachsenen Katze keine Milch geben, denn dadurch kann Durchfall entstehen. Katzen fehlt nämlich das Enzym Laktase, was wichtig ist, um den Milchzucker in der Kuhmilch zu zerlegen.

Weiterhin brauchen junge Katzen circa 3-4 Mahlzeiten am Tag, erwachsene Katzen müssen nur morgens und abends gefüttert werden.

Zudem ist eine Routine sehr wichtig für die Katze, also man sollte immer zur selben Zeit Futter bereitstellen. Kaltes Futter ist auch nicht ratsam, wenn du also das Futter aus dem Kühlschrank holst, warte einige Minuten.

Nun, dass du weißt, wie die Ernährung von Katzen ungefähr aussieht und was zu beachten ist, solltest du dir noch anschauen, aus welchen Komponenten Katzenfutter grundsätzlich besteht und wie du erkennst, welches Futter gut ist.

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Woran erkennt man hochwertiges Katzenfutter?

Grundsätzlich besteht Katzenfutter in der Regel aus folgenden Bestandteilen:

  • Kohlenhydrate: Katzen benötigen eigentlich keine Kohlenhydrate, da ihre Leber aus Aminosäuren Glucose bildet, welche den Blutzuckerspiegel der Katze intakt hält. Trotzdem werden pflanzliche Anteile in kleinen Mengen hinzugefügt, um die Darmtätigkeit anzuregen, weswegen man oft geringe Mengen Getreide, Kartoffeln oder Möhren findet.
  • Fette: Katzenfutter hat einen mittleren Fettgehalt aus Geflügelfett oder Pflanzenöl
  • Eiweiß: Wie bereits erwähnt brauchen Katzen im Gegensatz zu anderen Tieren 26-30 Prozent Protein. Fleisch und Eier sind dabei die meistverwendeten Quellen.
  • Taurin: Katzen benötigen Taurin, um Gallensalze anzulegen, denn normalerweise ist Taurin in konzentrierten Mengen in Mäusen enthalten. Der Tauringehalt im Futter sollte bei 1000 Milligramm pro Kilo liegen
  • Methionin: Es ist wichtig für die Fettverdauung und die Bildung von Proteinen, weswegen der Anteil bei 1000 kcal Nährwert circa 1.6 Milligramm betragen sollte
  • Arginin: Es ist essenziell für die Harnstoffsynthese und deswegen sollte etwas mehr als ein Prozent der Masse, Arginin enthalten.
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Wie findet man nun aber das qualitativ hochwertige Futter?

Nun der Anteil an Fleisch sollte bei 80 Prozent und mehr liegen, tierische Nebenerzeugnisse dafür geringer. Pflanzliche Erzeugnisse sollten bis zu 5 Prozent enthalten sein, aber wenig Getreide.

Ebenfalls kannst du dich an der absteigenden Reihenfolge orientieren, denn die Produkte, welche am Anfang gelistet werden, sind am meisten enthalten.

Zucker ist übrigens vollkommen unnötig und hat hauptsächlich einen optischen Nutzen und bringt nur unnötige Kalorien.

Woran du außerdem erkennst, dass deine Katze das Futter nicht verträgt und was du zu Futtermittelunverträglichkeit wissen musst, erfährst du im folgenden Text.

Woran erkennt man Futtermittelunverträglichkeit bei Katzen?

Hin und wieder kann es passieren, dass deine Katze das Futter, welches du ihr gibst, nicht veträgt. Dafür gibt es viele verschiedene Anzeichen auf die du unbedingt hören solltest.

Zunächst einmal wird unterschieden zwischen zwei Arten von Futtermittelunverträglichkeiten.

Einmal die Futtermittelintoleranz bei Katzen und auf der anderen Seite die Futtermittelallergie.

Eine Futtermittelintoleranz bei Katzen bedeutet, dass der normale Verdaungsprozess bei der Aufnahme von einem bestimmten Futter gestört ist. Dies hat aber nichts mit dem Immunsystem zu tun.

Bei einer Futtermittelallergie hingegen reagiert das Immunsystem wie auf einen Krankheitserreger, indem es versucht das allergieauslösende Mittel zu bekämpfen.

Warum eine Allergie entsteht hat eine Vielzahl an Gründen. Entweder ist es bereits genetisch veranlagt, Einfluss von Umweltgiften oder veränderte Lebensumstände.

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Folgende Symptome, können auf eine Futtermittelallergie bei Katzen hinweisen, aber es kann auch ein Anzeichen für eine andere Krankkeit sein, weswegen dies immer bei einem Tierarzt abgeklärt werden muss.

  • Teilnahmslosigkeit
  • Blähungen nach einem bestimmten Futter
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Juckreiz
  • Fehlender Appetit
  • Haarausfall
  • Gerötete/ Schuppige Haut
  • Bauchschmerzen

Was genau eine Allergie auslösen kann, ist immer unterschiedlich, aber entgegen der allgemeinen Erwartung, sind sehr selten Konservierungsstoffe oder Stabilisatoren im Futter Schuld.

Meistens sind es eher Kohlenhydrate oder bestimmte Proteine von Fleisch und Getreide Produkten. Vor allem Milchzucker (Lactose) ist oft ein Auslöser für Durchfall, weil erwachsene Katzen das Enzym Laktase nicht besitzen, um den Milchzucker abzubauen.

Medikamente können ebenfalls eine Allergie verursachen und es gibt sogar einige Katzen, welche grundsätzlich öfter zu Allergien neigen, was erblich bedingt ist.

Auch altersbedingt, kann es zu einer Futtermittelunverträglichkeit kommen, weswegen es passieren kann, dass alte Katzen bestimmtes Futter irgendwann nicht mehr normal verdauen können.

Auch ein zu häufiger Futterwechsel kann zu Magenproblemen bei einer Katze führen, weswegen man eine Routine beibehalten sollte.

Um eine Futtermittelunveträglichkeit zu diagnostizieren, gibt es zwei Wege.

Zum einen kann ein Bluttest genutzt werden, jedoch zeigt dieser nur an, welches Futter gut vertragen werden kann.

Eine viel genauere Methode ist die Auschluss- oder Eliminationsdiät, welche über mehrere Wochen andauert. Dabei werden mögliche allergieauslösende Futter nicht mehr als Futter genutzt und beobachtet, wie sich dies auf den Körper auswirkt.

Am besten zu behandeln ist eine Allergie, wenn man den Auslöser einfach vermeidet. Das hört sich zwar sehr offensichtlich an, aber ist die effektivste Methode. Am besten liest man sich genau die Futter Etiketten durch um sicherzugehen, was im Futter enthalten ist.

Abschließend hoffe ich sehr, dass ich dir deine Frage, wie viel Katzenfutter im Monat kostet, ausreichend beantworten konnte.

Wie du siehst, ist der Betrag abhängig, wie das Fressverhalten deiner Katze ist und was sie verträgt. Weiterhin solltest du darauf achten, was im Futter enthalten ist, um Allergien oder andere Unverträglichkeiten zu vermeiden.

Weitere Fragen zu * Wie viel kostet Katzenfutter im Monat? *

Wie viel kostet eine Katze im Monat? Genau lässt sich nicht sagen, wie viel eine Katze im Monat kostet, weil der Betrag von vielen Faktoren abhängig ist. Tierarztbesuche, Futter, Spielzeug und andere Dinge können den Preis beeinflussen. Geschätzt wird, das eine Katze statistisch gesehen circa 40 Euro im Monat kostet.

Kann man eine Katze alleine halten? Ja grundsätzlich schon, eine Katze kommt zwar besser klar alleine zu sein als ein Hund, aber trotzdem brauchen Katzen genauso viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Es kommt grundsätzlich auf die Katze drauf an.

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